Heißer Sommer

Endlich Urlaub und allerbestes Sommerwetter! Allerdings zum Laufen unangenehm heiß. Ganz verzichten will ich aber nicht, aber erst ab halb neun war es heute Abend nicht mehr 30 Grad heiß. Den Jungs haben wir gerade heute ein neues Planschbecken gekauft und aufgestellt, verständlicherweise wollten sie lieber planschen statt mich zu begleiten. Also alleine los, auch ohne Musik. Eine Affenhitze! Die Luft brennt fast im Hals.

Mal eine andere Route, hoch zum Riesenstein, wunderschön in die untergehende Sonne hinein. Dann aber hinter der Zugbrücke doch abgekürzt wegen der Hitze. Statt am Fischteich noch einmal einen Minianstieg hoch (tatsächlich oben dann eine Gehpause) am Bahnhäuschen lang und dann heim. Noch eine Gehpause an der Brücke, im Ort haben mich die Leute vom Gehen abgehalten.

Zu Hause haben sich die Kinder gerade abgetrocknet und ich habe noch schnell die Beine im eiskalten Wasser gekühlt. Ah, wie angenehm!

5,7 km

37 min

Anders herum

um kurz vor Acht war es einigermaßen erträglich am Montag und so bin ich mit dem Großen auf dem Fahrrad losgelaufen. Zum ersten Mal jedoch sind wir die Runde übers Wasserhäuschen anders herum gelaufen, also erst den Berg hoch, noch einen Schlenker ums Feld und im Nachbarort den steilen Berg bergab, statt wie sonst bergauf. Das hat erstaunlich gut geklappt, der Große ist auch gut mitgekommen und der Rückweg flach am Fluss entlang war prima.

Und zum gefühlt allerersten Mal habe ich andere Läufer überholt! Ich habe sie weit vor mir am Ortsausgang des Nachbarorts gesehen und nach dem Waldstück hatte ich gut aufgeholt. Am Anstieg zur Scheune habe ich sie dann locker flockig eingeholt und überholt! Yeah!

6,7 km

43 min

Ende in Sicht

Unglaublich aber wahr: Die Diss ist abgegeben. Im laufenden Semester würde ich sowas niemandem empfehlen. Der pure Stress geht weiter, weil so viel liegen geblieben ist. Und am Samstag geht es auf Dienstreise nach Japan.

Jedenfalls bin ich heute ziemlich in ein Loch gefallen als ich zu Hause war. Deshalb hat mich mein Mann laufen geschickt. Hundemüde, 32 Grad, alles spricht dagegen, aber als brave Frau höre ich auf meinen Mann und bin los. Allein, sehr zum Leidwesen vom Kleinsten, der unbedingt mitwollte. Bisschen Reinhard Mey gehört, in den Nachbarort und übern Berg zurück. Keine Glanzleistung, aber meine Stimmung war hinterher viel besser, also hat es seinen Zweck erfüllt.

 

5,7 km

40 min

Nach dem Einkaufen

Heute sind wir abends noch mit der ganzen Familie einkaufen gefahren. Auf dem Parkplatz habe ich den Großen gefragt, ob er spontan mit mir heimlaufen möchte. Und mein Kind hat „Ja“ gesagt. Also sind wir heimgelaufen. Ziemlich flott angefangen und dann viele Gehpausen eingelegt. Vor allem auf der Landstraße, immer zwei oder drei Leitpfosten laufen und dann eins gehen. War trotzdrm schön und wir haben es bis nach Hause geschafft. Laufen ist Kopfsache, auch für meinen Jungen.

Die Zeit haben wir nicht gemessen, ich hatte nicht mal mein Handy dabei. Vermutlich jenseits der 40 Minuten.

5,5 km

Frustlauf

Die Diss liegt in den letzten Zügen, nächste Woche wird abgegeben. Ich kann auch nicht mehr und schlafen tu ich seit Wochen extrem schlecht.

Aber heute hatte ich einfach noch diesen Drang zu laufen.

In der Halbzeitpause des Deutschlandspiels habe ich mich für hintereher mit Jana verabredet. Boah, und nach dem schlechten Spiel war ein Frustlauf echt nötig! Deutschland ist ausgeschieden in der WM-Gruppenphase. Unglaublich.

Ich habe meine zwei Großen geschnappt, Jana hatte ihre zwei Mädels dabei (alle auf dem Fahrrad) und los die übliche Strecke in dieser Konstellation. Es gab eine kurze Unterbrechung, weil Jorinde gestürzt ist und sich das Knie aufgeschlagen hatte, sonst war es gut. Es waren viel mehr Leute unterwegs als sonst, vielleicht mussten sich noch andere abreagieren.

Ein bisschen weiter als beim letzten Mal (irgendwann schaffe ich es bis Böddiger) und wieder zurück.

Leider habe ich in der folgenden Nacht unglaublich schlecht geschlafen, und das, wo ich abends noch die Vorlesung halten muss. Aber was muss, das muss.

10,7 km

72 min

Dörfer-Runde

Die Diss frisst meine Zeit. Der Große ist beim Fußballcamp, aber der Mittlere war bereit zum Mitkommen auf die Dörfer-Tour.

Erst steil hoch (mit ein bisschen Geschiebe), dann noch höher zum Lotterberg (mit noch ein bisschen mehr Geschiebe) und wir hatten den höchsten Punkt erreicht. Ab da lief bzw. fuhr es sich für Jonathan sehr angenehm.

Dann ging es bergab nach Deute, dann nach Dissen. Den kurzen Anstieg bemerkte er fast gar nicht. Nach Haldorf brauchte ich dann eine Gehpause. Steil runter in Haldorf hat ihm dann so richtig gut gefallen, nur die Landstraße zurück nach Hause hat sich ziemlich gezogen.

Es war ganz schön anstrengend.

9,4 km

65 min

 

Neues Fahrrad für den Mittleren

Vorvorgestern ist der Mittlere sieben Jahre alt geworden und gestern hat er deshalb ein neues Fahrrad bekommen. Jetzt auch ein 24er mit 21 Gängen. Und das haben wir heute bei schwülwarmem Wetter auf meiner anstrengenden Laufstrecke übern Berg ausprobiert. Leider hat sich herausgestellt, dass  sich die Gangschaltung nur ganz schwer vom ersten auf das zweite Rad schalten lässt, also muss es morgen noch mal zurück in den Fahrradladen, damit die das richten. Spaß gemacht hat es trotzdem und an der ganz schweren Stelle im hohen Gras haben die zwei ihre Räder getauscht, weil sich Benjamins Fahrrad ein kleines bisschen leichter fahren lässt. Sagen die Jungs.

 

7,5 km

51 min

Der Kleine kanns auch

Heute mal wieder ein langer Arbeitstag, aber so langsam wird die Diss. Vor dem Chor wollte ich gerne laufen und am liebsten mit Gesellschaft. Der Große hat mir eine Absage erteilt, der Mittlere auch und der Kleine war Feuer und Flamme, weil er zum ersten Mal mitdurfte. Da es ultra schwül war, wollte ich eh nicht lange laufen, also dachte ich, ich kann es mal mit dem Zwerg probieren.

nachdem er das Rad vom Großen nehmen durfte, hat sich der Mittlere auch noch zum Mitkommen entschieden. Der Kleine wollte gerne das Laufrad und nicht das Fahrrad nehmen, obwohl er das inzwischen auch fahren kann (fahren – nicht starten und nicht bremsen).

Ich hab dem Kleinen kurz erklärt, wie es funktioniert mit dem Mitkommen beim Laufen und dann los. Ganz brav ist er in meinem Tempo gefahren, hat an Straßen gewartet und riesig Spaß gehabt! Und holla die Waldfee, er hat spitzenmäßig Gas gegeben und durchgehalten. So gut sind die anderen Beiden mit drei Jahren nicht mitgekommen. Es war zwar nur eine kleine Runde ums Feld und durchs Dorf , aber die war schön und platt war er noch lange nicht.

2,8 km

19 min