Ende in Sicht

Unglaublich aber wahr: Die Diss ist abgegeben. Im laufenden Semester würde ich sowas niemandem empfehlen. Der pure Stress geht weiter, weil so viel liegen geblieben ist. Und am Samstag geht es auf Dienstreise nach Japan.

Jedenfalls bin ich heute ziemlich in ein Loch gefallen als ich zu Hause war. Deshalb hat mich mein Mann laufen geschickt. Hundemüde, 32 Grad, alles spricht dagegen, aber als brave Frau höre ich auf meinen Mann und bin los. Allein, sehr zum Leidwesen vom Kleinsten, der unbedingt mitwollte. Bisschen Reinhard Mey gehört, in den Nachbarort und übern Berg zurück. Keine Glanzleistung, aber meine Stimmung war hinterher viel besser, also hat es seinen Zweck erfüllt.

 

5,7 km

40 min

Nach dem Einkaufen

Heute sind wir abends noch mit der ganzen Familie einkaufen gefahren. Auf dem Parkplatz habe ich den Großen gefragt, ob er spontan mit mir heimlaufen möchte. Und mein Kind hat „Ja“ gesagt. Also sind wir heimgelaufen. Ziemlich flott angefangen und dann viele Gehpausen eingelegt. Vor allem auf der Landstraße, immer zwei oder drei Leitpfosten laufen und dann eins gehen. War trotzdrm schön und wir haben es bis nach Hause geschafft. Laufen ist Kopfsache, auch für meinen Jungen.

Die Zeit haben wir nicht gemessen, ich hatte nicht mal mein Handy dabei. Vermutlich jenseits der 40 Minuten.

5,5 km

Frustlauf

Die Diss liegt in den letzten Zügen, nächste Woche wird abgegeben. Ich kann auch nicht mehr und schlafen tu ich seit Wochen extrem schlecht.

Aber heute hatte ich einfach noch diesen Drang zu laufen.

In der Halbzeitpause des Deutschlandspiels habe ich mich für hintereher mit Jana verabredet. Boah, und nach dem schlechten Spiel war ein Frustlauf echt nötig! Deutschland ist ausgeschieden in der WM-Gruppenphase. Unglaublich.

Ich habe meine zwei Großen geschnappt, Jana hatte ihre zwei Mädels dabei (alle auf dem Fahrrad) und los die übliche Strecke in dieser Konstellation. Es gab eine kurze Unterbrechung, weil Jorinde gestürzt ist und sich das Knie aufgeschlagen hatte, sonst war es gut. Es waren viel mehr Leute unterwegs als sonst, vielleicht mussten sich noch andere abreagieren.

Ein bisschen weiter als beim letzten Mal (irgendwann schaffe ich es bis Böddiger) und wieder zurück.

Leider habe ich in der folgenden Nacht unglaublich schlecht geschlafen, und das, wo ich abends noch die Vorlesung halten muss. Aber was muss, das muss.

10,7 km

72 min

Dörfer-Runde

Die Diss frisst meine Zeit. Der Große ist beim Fußballcamp, aber der Mittlere war bereit zum Mitkommen auf die Dörfer-Tour.

Erst steil hoch (mit ein bisschen Geschiebe), dann noch höher zum Lotterberg (mit noch ein bisschen mehr Geschiebe) und wir hatten den höchsten Punkt erreicht. Ab da lief bzw. fuhr es sich für Jonathan sehr angenehm.

Dann ging es bergab nach Deute, dann nach Dissen. Den kurzen Anstieg bemerkte er fast gar nicht. Nach Haldorf brauchte ich dann eine Gehpause. Steil runter in Haldorf hat ihm dann so richtig gut gefallen, nur die Landstraße zurück nach Hause hat sich ziemlich gezogen.

Es war ganz schön anstrengend.

9,4 km

65 min

 

Neues Fahrrad für den Mittleren

Vorvorgestern ist der Mittlere sieben Jahre alt geworden und gestern hat er deshalb ein neues Fahrrad bekommen. Jetzt auch ein 24er mit 21 Gängen. Und das haben wir heute bei schwülwarmem Wetter auf meiner anstrengenden Laufstrecke übern Berg ausprobiert. Leider hat sich herausgestellt, dass  sich die Gangschaltung nur ganz schwer vom ersten auf das zweite Rad schalten lässt, also muss es morgen noch mal zurück in den Fahrradladen, damit die das richten. Spaß gemacht hat es trotzdem und an der ganz schweren Stelle im hohen Gras haben die zwei ihre Räder getauscht, weil sich Benjamins Fahrrad ein kleines bisschen leichter fahren lässt. Sagen die Jungs.

 

7,5 km

51 min

Der Kleine kanns auch

Heute mal wieder ein langer Arbeitstag, aber so langsam wird die Diss. Vor dem Chor wollte ich gerne laufen und am liebsten mit Gesellschaft. Der Große hat mir eine Absage erteilt, der Mittlere auch und der Kleine war Feuer und Flamme, weil er zum ersten Mal mitdurfte. Da es ultra schwül war, wollte ich eh nicht lange laufen, also dachte ich, ich kann es mal mit dem Zwerg probieren.

nachdem er das Rad vom Großen nehmen durfte, hat sich der Mittlere auch noch zum Mitkommen entschieden. Der Kleine wollte gerne das Laufrad und nicht das Fahrrad nehmen, obwohl er das inzwischen auch fahren kann (fahren – nicht starten und nicht bremsen).

Ich hab dem Kleinen kurz erklärt, wie es funktioniert mit dem Mitkommen beim Laufen und dann los. Ganz brav ist er in meinem Tempo gefahren, hat an Straßen gewartet und riesig Spaß gehabt! Und holla die Waldfee, er hat spitzenmäßig Gas gegeben und durchgehalten. So gut sind die anderen Beiden mit drei Jahren nicht mitgekommen. Es war zwar nur eine kleine Runde ums Feld und durchs Dorf , aber die war schön und platt war er noch lange nicht.

2,8 km

19 min

Alles ganz anders

Heute war es warm und drückend und der Große wollte unbedingt Rad fahren, aber sonst keiner und ich sollte auch radfahren. Und weil er meistens macht, was ich gerne hätte, habe ich heute gemacht, was er gerne hatte. Also sind wir die für heute geplante Strecke beide gefahren. War auch gut, knapp 10 km in etwas mehr als einer halben Stunde.

Fast schon Routine

Heute war wieder Musikunterricht und wieder habe ich die halbe Stunde zum Laufen genutzt. Ich kam mir recht schnell vor, aber im Vergleich zu den letzten Malen auf dieser Strecke war ich es nicht. Aber ich habe durchgehalten, was ich heute schon als Erfolg verbuche. So richtig gut drauf war ich nicht und der Arbeitstag war lang.

Etwas gegrinst habe ich, als die Mutter, deren Sohn nach meinen dran ist, in Laufklamotten aus dem Auto stieg…

5 km

30 min

Zu Hause ist dann noch was Dummes passiert.

Für den letzten Lauf habe ich endlich wieder meine Laufuhr aus der Versenkung geholt (und festgestellt, dass ich immer noch mit einem Durchschnittspuls von über 180 Schlägen pro Minute im Fast-Wohlfühltempo unterwegs bin). Heute habe ich sie wieder angezogen, aber gleich beim Anschalten sagte sie „0 Stunden Batterielaufzeit“, obwohl sie frisch geladen war. Aber sie hat die halbe Stunde  durchgehalten. Beim Ausziehen ist dann aber an einer Seite die Befestigung des Gurts abgebrochen und ich fürchte, das werde ich nicht reparieren können. Ich werde mich wohl nach einer neuen Laufuhr umsehen müssen.

Tschüss Forerunner 301, es waren schöne Jahre mit dir!