Laufen am Lac

Juhu, endlich mal wieder richtig mit Carsten zusammen gelaufen! Und Stefan ist auch mitgekommen und spazieren gegangen!
Wir sind hoch zum Schloss Wilhelmshöhe gefahren und um den Lac und die Schlosswiese gelaufen.

Zum ersten Mal eine Strecke, die nicht nur total flach ist. Von hügelig kann man wohl noch nicht wirklich sprechen. Wir sind schön langsam die 4 km in ca. 36 Minuten gelaufen und es war einfach gut!

Länge: 4,2 km
Zeit: 36 min
Pace: 8:36 min/km

Endlich wieder etwas Laufluft geschnuppert

Endlich bin ich mal wieder gelaufen. Oh wie hab ich es vermisst. Sämtlicher Muskelkater ist weg, der Knöchel ist ausgeheilt und den Schienbeinen geht es zumindest besser.

Heute abend bin ich mit Stefan zusammen die ganz kleine Runde um die Buga gelaufen. 1,9 km in 20 Minuten. Also Stefan ist gegangen und ich bin nebenher gejoggt. So hab ich wenigstens das ganz langsame Tempo durchhalten können und kein bisschen Probleme mit Seitenstechen gehabt.

Morgen laufe ich mit Carsten, hoffentlich schaffen wir es auch, schön langsam zu laufen!

Länge: 1,9 km
Zeit: 20 min
Pace: 10:18 min/km

Plan für nächste Woche

Nachdem ich gestern vor dem Softball Spiel einen Ball auf den Knöchel bekommen habe, ist dies der vorläufige Plan für nächste Woche. Es kommt halt drauf an, ob ich morgen wieder Laufschuhe anziehen kann oder immer noch auf Hausschuhe zurückgreifen muss (in denen werde ich nicht laufen gehen!). Eventuell verschiebt er sich auch auf Dienstag/Donnerstag oder fällt halt ganz aus.

Montag: 30 Minuten laufen
Mittwoch: 40 Minuten laufen

Der längere Lauf am Wochenende fällt aus, da am Wochenende das Softball-Tunier stattfindet. Wir haben am Samstag vier Spiele und am Sonntag noch eins. Danach werde ich so fertig sein (sagt die Erfahrung aus dem letzten Jahr), dass wohl auch Anfang der übernächsten Woche lauftechnisch nicht viel passieren wird.

Einfach nur gelaufen

So, heute haben wir es geschafft, einfach nur normal und ziemlich langsam zu laufen. Die Ruhepause hat ganz gut getan. Ich hab mal die neuen Schuhe ausprobiert und nach etwa 25 Minuten dann wieder auf die alten gewechselt. Da haben mir dann aber so die Schienbeine weh getan (vielleicht auch, weil wir über lauter Gras-Dreck-Hügel gehüpft sind?), dass wir nach weiteren 10 Minuten aufgehört haben. Außerdem hatte ich ja auch noch Softballtraining heute Abend, da bin ich auch noch ein bisschen gelaufen.

Sonst wird das wohl nicht mehr viel mit Laufen diese Woche, morgen werden Kartoffeln gelesen, da bin ich dann sowieso ko von, Samstag ist ein Softball-Funspiel in Göttingen und Sonntag muss ich mich davon erholen!

Nächste Woche wird dann wieder anständig gelaufen, aber nicht mehr als dreimal und immer mit nem Ruhetag dazwischen, damit das mit den Schienbeinen nicht schlimmer wird.

Länge: 4,6 km
Zeit: 35 min
Pace: 7:36 min/km

Kasseler Frauenlauf geschafft!

Mein zweiter Lauf über 5 km dieses Wochenende ist auch geschafft. Das war ein reiner Frauenlauf durch die Aue und gestartet wurde auf der Hessenkampfbahn.
Irgendwie war das Laufen mit nur Frauen schöner :-).

Los gings heute morgen um 10 Uhr. Langes Anstehen hat mir die Startnummer 88 beschert und als alter Hase *hüstel* hab ich natürlich meine eigenen Sicherheitsnadeln gehabt, um die Nummer zu befestigen.

Nach zwei Kinderläufen durften die 5 km Läuferinnen an den Start. Aber hier wurde nicht einfach losgelaufen, hier wurde vor jedem Lauf etwas Gymnastik gemacht. Rechts im Bild ist die Gymnastik-Vortanz-Tante.

Da ich wohlweislich ziemlich weit hinten stand, bin ich ein bisschen mitgehopst und hab mich weitgehend zurückgehalten. Schließlich wollte ich nicht schon vor dem Lauf außer Puste sein!

Den Start selber hab ich dann doch tatsächlich um ein paar Sekunden verpasst, weil ich mich unterhalten habe. Aber wenigstens habe ich sofort als die Frauen vor mir losliefen daran gedacht, meine Stoppuhr zu aktivieren! Das nenn ich Lernleistung. Ich hab mich dann von Anfang an im hinteren Mittelfeld eingependelt.

Nach einer Viertelrunde auf der Aschebahn der Hessenkampfbahn ging es raus aus der Arena und rein in die Aue.

Wieder standen überall nette Streckenposten, die geklatscht, gelärmt und uns angefeuert haben. Dieser Lauf war insgesamt viel langsamer als der gestrige, so dass von Anfang an einige Läuferinnen hinter mir waren und ich auch tatsächlich ein paar überholen konnte. Das hat gut getan!
Da mir der Lauf von gestern noch in den Knochen steckte hab ich nicht alles gegeben, bin aber brav durchgelaufen und hab mich ab der letzten langen Geraden auch noch gesteigert. Zurück in der Hessenkampfbahn bin ich die Treppen hinunter gehüpft, hörte von links von einem Streckenposten ein „na da hat noch jemand Kraft“ und hab auf der Aschebahn einen ordentlichen Schlussspurt hingelegt, so dass ich sogar da noch eine Frau überholt habe!

Nach dem Lauf gabs leckeren warmen Zitronentee und ein Röschen. Auch wenn meine Zeit von 35:28 Minuten nicht ganz so gut wie die von gestern war bin ich doch voll auf zufrieden damit. K.o. war ich trotzdem.

Immerhin sind nach mir noch eine ganze Menge Läuferinnen angekommen. Naja, ein paar zumindest.

Und schließlich habe ich bei der Siegerehrung eine Stunde später eine Urkunde über den 8. Platz in der weiblichen Hauptklasse erhalten. Was auch immer das heißen mag, denn 8. bin ich bestimmt nicht geworden. Und Duschgel gabs auch noch dazu!

Ersten Volkslauf erfolgreich beendet :-)

Jippi!
Wir haben es geschafft! Die offizielle Zeit waren 33:42 Minuten. Über das Ergebnis hab ich mich total gefreut. Dass es letztlich nur Rang 132 von 138 bedeutet hat war mir dann eigentlich total egal.

Nun aber zum Lauf.
So ein bisschen Bauchkribbeln hatte ich ja vorher schon. Und Carsten hat gesagt ihm ginge es genauso… Das erste Problem war ja schon: Wie befestige ich meine Startnummer (591) an meinem Shirt? Schön, dass in jeder Ecke Löcher waren, schade dass nix zum Befestigen dran war. Aber rumfragen an den Anmeldetischen hat uns dann doch noch zu Sicherheitsnadeln verholfen.

Wir guckten uns zunächst die Strecke an. Ah, zwei mal 2,5 km. Prima, dann konnten Stefan und mein Papa, der inzwischen auch zum Jubeln gekommen war, ja zweimal Fotos machen!

Dann haben wir noch etwas rumgewartet, ein letztes Mal die Toilette besucht und schließlich wurde der Start über die 5 km angekündigt. Gemütlich schlenderten wir zu dem knapp 100m entfernten Startort.

Achherrje, als wir in Sichtweite waren standen da ganz ganz viele Läufer und der Startgeber hatte die Pistole schon erhoben! Also war der erste Spurt schon vor dem eigentlich Start notwendig. *Hechel*. Kaum waren wir hinter der Linie ging es auch schon los. Mein Puls war eh noch schnell vom kurzen Spurt. Wir haben uns dann gleich ziemlich am Ende des Feldes eingependelt und sind natürlich trotzdem viel zu schnell losgelaufen. Gleich nach dem ersten Kilometer gingen die Seitenstechen los. Und ich wurde sie auch nicht mehr los. Egal, gib alles, lauf!

Beim vorsichtigen Umschauen nach so einem Kilometer waren nicht mehr viele hinter uns. Gar nicht mehr viele. Eigentlich kaum noch wer. Auch egal. Irgendwann fiel mir dann auch ein, dass ich ja die Zeit stoppen wollte… das war irgendwie untergegangen.
Bei Kilometer 1,5 etwa kam dann ein leichter Anstieg. Leichter Anstieg? Mir erschien das wie ein mittelgroßer Berg, schließlich bin ich bisher nur in der flachen Aue gelaufen. Aber das half ja alles nix, hoch musste ich irgendwie. Keuchend, mit Seitenstechen und schon ganz schön fertig (also ich zumindest *g*) absolvierten wir den höchsten Punkt des Kurses ganz links auf der Karte. Immerhin war ich mir sicher, dass es bis zum Ziel nun nur noch bergab gehen würde.
Fröhlich quasselnd und ermutigend lief Carsten neben mir her während ich erste Luftprobleme bekam. Und kurz vor dem ersten Passieren des Ziels kamen von hinten Stimmen: „Achtung, vorsicht, Platz da!“ Tja, also der erste war im Ziel, bevor wir den Kurs überhaupt einmal durchlaufen hatten. Aber was solls, sowas hatten wir uns ja vorher schon gedacht.
Gleich zu Beginn der zweiten Runde kamen wir endgültig an der Frau vorbei, die die ganze Zeit schon auf unserer Höhe gelaufen war. Wenigstens ein Erfolgserlebnis!
Was soll ich sagen, die zweite Runde lief besser als die erste. Obwohl unsere eigenen Fans nicht viel Ermutigendes riefen. Aber vielleicht lag das daran, dass wir ohnehin ganz hinten waren.

Ich hab sowieso fast keinen Ton mehr rausgebracht und Carsten meinte ständig „mach kleine Schritte am Berg“, „langsamer am Berg“, „dann drehen wir auf“, „guck mal der Tennisplatz links“, „ochja, da im Schwimmbad wär ich jetzt auch gern“, „gut dass wir kein Triathlon machen“ und geholfen haben auch die freundlichen Ermutigungen der Streckenposten „Schön macht ihr das!“.
Brav hab ich den Berg in kleinen langsamen Schritten genommen, gekeucht wie ein Walross und endlich aufgedreht als ich wusste, es sind nur noch ungefähr 500m. Wir wurden noch einmal überholt, kamen immer wieder ran und wurden immer schneller. „Du läufst ja so schnell wie wir noch nie gelaufen sind“, „hee, du bist ja schon wieder schneller geworden“, „kaum dreh ich mich um, bist du nochma schneller“ hörte ich als aufbauende Worte von Carsten neben mir. Wir waren so schnell, dass Stefan und mein Papa doch fast unseren Zieleinlauf verpasst hätten!

Megaglücklich lief schließlich auch ich ins Ziel ein und hörte irgendwann nur von einem der Helfer „Du brauchst nicht mehr rennen, es ist vorbei.“ Mehr als glücklich und ziemlich (jaha, ich weiß, nicht GANZ) k.o. fielen wir uns in die Arme und befanden uns eindeutig als gut. Was ja unsere Zeit für uns auch war.

So unterschiedlich fertig kann man sein nach 5 km:

Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf! Und nächstes Jahr laufen wir die 10 km!

30 statt 50 geplanten Minuten

Wegen Schmerzen im Schienbein bin ich heute mit Carsten 30 statt der geplanten 50 Minuten gelaufen. Allerdings waren wir auch nur zu Beginn langsam unterwegs, gegen Ende wurden wir irgendwie schneller, so dass ich mal wieder einen ganz roten Kopf hatte.
Jetzt tun mir meine Schienbeine wieder weh.
Hoffentlich erholt sich das bis zum Samstag, wahrscheinlich lasse ich den Sonntagslauf auch vorsichtshalber weg.

Hier waren wir heute:

Länge: 3,7 km
Zeit: 29 min
Pace: 7:48 min/km

Ziemlich k.o.

Wow, wie geplant bin ich heute zügig gelaufen (um nicht zu sagen: schnell für meine Verhältnisse). 2 km + 2 km + 1 km in 33 Minuten plus jeweils ca. eine Minute dazwischen. Also ich kam mir megaschnell vor. Und ich hab in den Bauch geatmet und seit langem keine Seitenstechen gehabt. Hab mich auch ganz schön konzentriert beim Laufen *g* und geschnauft wie ein Walross. Aber dafür war ich anschließend auch irre stolz und ich hab das Gefühl, dass mein bisheriges Training schon etwas bewirkt hat.
Super gut war, dass Stefan immer am Ende der Runden auf mich gewartet hat, so hatte ich immer ein Ziel! Samstag wird er sich auch ins Ziel stellen hat er gesagt, jippijeah!

Hier bin ich zwei mal ganz rum und das dritte mal in der Hälfte über die Brücke.