Na sowas!

Das ist ja nicht auszuhalten, so lange nicht zu laufen! Auch wenn keiner mit mir kam, etwas raus musste ich doch. So dachte ich, ich laufe einfach eine Viertelstunde bis in die Aue und dann wieder zurück, dann bin ich immerhin eine halbe Stunde gelaufen.

Gedacht, getan. Hui, und das war doch wesentlich anstrengender als ich angenommen hatte. Offensichtlich waren die langen Pausen nicht sehr förderlich (wie auch?) und so war mein Puls mal wieder schnell ziemlich hoch. In der Aue hab ich die 200 dann das erste Mal überschritten (nee, is klar, weil is ja ganz flach da). Wie auch immer, ich bin dann gelaufen, bis die Uhr 15 Minuten angezeigt hat und hab dann umgedreht.
Zurück hab ich versucht, etwas langsamer zu laufen, denn die Luft war doch reichlich knapp. Aber es war schön kühl draußen, wenig Leute unterwegs und wenn dann fast nur Läufer oder Radfahrer und so habe ich mich doch ganz wohl gefühlt.
Der Höhepunkt meines kurzen Laufes war dann am Ende der Anstieg in der Pfannkuchstraße. Ganz kontinuierlich bin ich die hoch gelaufen und hab sie bis zum Ende bezwungen. Dann war zwar der Ofen aus, aber ich war stolz wie Oskar!

Naja und zu Hause war ich dann doch sehr erstaunt, als mir Jogmap erzählt hat, dass ich in 30 Minuten über 4 Kilometer geschafft habe! Das heißt, ich war doch einigermaßen schnell unterwegs, obwohl ich mir sooo schnell nicht vorkam. Aber natürlich erklärt das den hohen Puls und die Luftproblematik.
Nach dem Lauf hab ich mir jedenfalls erstmal ein herrliches Bad gegönnt :-).

Länge: 4,3 km
Zeit: 30 min
Pace: 6:50 min/km

Puls-Durchschnitt: 190
Puls-Maximum: 211

Pause

Irgendein komischer Infekt oder was auch immer hat mich die letzten Tage gezwungen, vorsichtig zu sein. Laufen war definitiv nicht möglich, dazu hat mein Bauch viel zu weh getan. Es wird Zeit, dass ich wieder laufen kann, jetzt wo mein Lieblings-Lauf-Wetter vorherrscht: dunkel, kalt, nass :-)!

Jippiyeayeah Juhu!

Es wird draußen richig herbstlich. Ist das nicht schön! Endlich kalt und bestimmt auch bald nass und dunkel… Da sieht man dann nur noch die wahren Läufer :-).

Nachdem ich nun eine Woche Pause gemacht habe (Schienbeinprobleme und Spielemesse in Essen) war die Lust groß, wieder zu laufen. Carstens Gejammere zum Trotz musste er mitkommen (alleine laufen ist grad nicht mein Ding) und so sind wir die Standardrunde im Bergpark gelaufen.

Es war so toll! Wir waren in gefühlt flottem Tempo (jedenfalls für mich) unterwegs und ich hatte kaum Luftprobleme. Die Sonne hat geschienen, es war angenehm kalt, ich hatte meine neue Lauftight an (und alle Männer, die an uns vorbeigelaufen sind hatten auch so ein Ding an…). Lauter Gründe, warum der Lauf so schön war. Mein Puls war zwar hoch wie immer, aber es hat sich nicht so anstrengend wie sonst angefühlt. Im Durschnitt lag er bei 190 Schlägen und als Maximum habe ich mal wieder 210 erreicht. Jedenfalls war es ein super Lauf! Und der Blick auf die Uhr am Schluss hat noch einen Höhepunkt bereit gehalten: 38 Minuten! Wow. Und das im Bergpark!

Länge: 5,6 km
Zeit: 38 min
Pace: 6:52 min/km

Luft…. Luft!

Nachdem wir fix noch ein Buch aus der Uni-Bibliothek für meine Hausarbeit geholt haben (vielen Dank, Carsten!), sind wir gleich weiter zum Baunsberg gefahren, um mal wieder dort zu laufen.

Mit dieser Idee waren wir nicht allein, es wimmelte dort von Läufern und Stöckeziehern. Natürlich haben wir uns nicht lange beeindrucken lassen und sind einfach los. Nach der ersten bergab-Phase war mein Puls wieder mal in den 190er Regionen und ging auch nicht mehr runter. Immerhin hatte ich die Genugtuung, weder beim steilen Berg noch danach eine Gehpause machen zu müssen (vielleicht hat mir ja Carstens pausenloses Erzählen von so nem Buch den Berg rauf geholfen?). Kurzfristig haben wir dort auch einen größeren Abstand zwischen uns und der Läuferin hinter uns produzieren können. Nach etwa einem weiteren Kilometer hat sie uns dann jedoch gnadenlos überholt.

Jedenfalls waren wir nach 33 Minuten wieder am Parkplatz und hatten zu einer zweiten Runde keine Lust und zu viel Hunger.

Länge: 4,7 km
Zeit: 33 min
Pace: 7:02 min/km

Puls-Schnitt: 191 bpm
Puls-Max: 208 bpm

Kampf dem Schweinehund

Alleine laufen ist zur Zeit nicht so mein Ding. Also greift die moderne Läuferin zum Telefon und sucht sich einen Laufpartner. Carsten nicht da – Manuela bleibt nichts anderes übrig, als JA zu sagen. Schon war mein winziger Schweinehund überwunden.

Weil sich das Spazierengehen mit der Verwandtschaft etwas länger hingezogen hat (und weil die Bedienung in der Orangerie etwas … unmotiviert ist) haben wir uns um halb fünf bei Siebenbergen getroffen. Ich bin schon die ersten eineinhalb Kilometer zum Treffen gelaufen, weil sich wie gesagt alles etwas hingezogen hat.

Danach sind wir gemeinsam außen an der Aue lang und rüber zur Buga gelaufen. Das Tempo kam mir nicht besonders schnell vor und trotzdem hatte ich große Probleme mit der Luft und mein Puls war auch höher als er bei diesem Tempo in der Aue sein sollte. Mein persönlicher Schweinehund flüsterte: Ruhig, mach mal Pause, Du kannst nicht mehr, brich ab. Aber das geht ja nun mal gar nicht, es war schön, ich hatte gute Gesellschaft und wenigstens einmal außen an der Buga muss noch drin sein. Böser Schweinehund, ich kriege dich!
Rundrum, es war ein anstrengender Lauf. Aber immerhin haben wir gemeinsam Manuelas Schweinehund überwunden (sie spielte mit ihm so ein Spiel: Rufe ich Susanne an und sie kann nicht laufen, dann laufe ich heute auch nicht – nur dass sie nicht anrufen wollte *g* und ich das übernommen habe. Was ein Zeichen!) und meinen soweit, dass ich immerhin die länger gewählte Strecke bis zum Ende durchgehalten habe.

Es wird Zeit, dass es nass, kalt und herbstlich wird, damit laufen wieder schön ist und der Schweinehund gar nicht erst zum Vorschein kommt!

Länge: 7,8 km
Zeit: 58 min
Pace: 7:25 min/km

Puls-Durchschnitt: 191 bpm

Wie auch immer

Diesmal war ich mir gar nicht schlüssig, wie ich eigentlich laufe. Lang und langsam? Kurz und schnell? Ohne Plan? Ohne Plan ist immer das einfachste, hauptsache erstmal raus.
Also bin ich zu Hause gestartet und in die Aue runter.

Da ich mal wieder mein zweites Paar Laufschuhe anhatte, wollte ich dann doch nicht so lange laufen und hab mich für eine etwas flottere Gangart entschieden. Ausnahmsweise kam ich mir mal nicht so langsam wie ein Spaziergänger vor (von denen es reichlich in der Aue gab). Wieder zurück auf Teer war ich dann ganz schön ausgelaugt und habe nach 5 km vor dem Anstieg in der Pfannkuchstraße kapituliert. Aber ein gutes Gefühl war es trotzdem, 5 km in einem Gesamtschnitt von unter 7 gelaufen zu sein. Auch wenn ich sehr geschwankt habe in der Geschwindigkeit.
Leider ist unterwegs der Pulsmesser ausgefallen, so dass ich nicht weiß, wie hoch mein Puls gegangen ist. Maximal zeigt mir der Forerunner einen Wert von 224 an, aber ich bin nicht so sicher, ob das stimmt. Zeitlich und von der Strecke und vom fast-an-der-Kotzgrenze-sein könnte es hinkommen, denn es war die ersten Meter den letzten Anstieg hoch, aber es kommt mir trotzdem sehr hoch vor.

Länge: 5,2 km
Zeit: 35 min
Pace: 6:50 min/km