Der viele Schnee

Die derzeitige Wetterlage freut mich insgesamt, ist jedoch der Überwindung meines Schweinehunds nicht zuträglich.

Lieber bin ich mit den Kindern draußen und wenn ich abends Zeit habe, dann ist es dunkel und bei dem Untergrund will ich dann tatsächlich nicht mehr zum Laufen los.

Aber Schlittenfahren (und die Berge wieder hochlaufen) hält bestimmt auch fit!

Der Wille

Zeitfenster vorm Mittagessen – Haushalt? Nein danke, der wartet. Essen machen? Ach wo, das kann heute mein Mann machen, der arbeitet schließlich von zu Hause, solange der Vorlesungsbetrieb noch nicht wieder losgeht. Bügeln? Dringend notwendig… Laufen? Ja, für alles andere erübrigt sich schon ein Zeitfenster.

Also reingehüpft in die Laufklamotten, raus bei Regen, lauflauflauf, rein bei Regen, duschen, fertig. War irgendwie anstrengend heute, ich dachte auch irgendwie, ich wäre schneller gewesen. Egal, jedenfalls war ich heute laufen :-).

5,8 km
39 min

Das geht gut los

Meine Familie war lange vorher informiert, dass ich heute unbedingt laufen wollte. Außerdem hatten wir Babysitterbesuch von der Adoptiv-Uroma, also waren alle bestens versorgt und ich hatte einen Freiraum zum Laufen.

Bei leichtem Nieselregen, absolut trüben Aussichten und milden 9 Grad bin ich mit meinem alten Weggefährten Grönemeyer losgezogen. Das ist immer noch genau mein Lieblingswetter – da fühl ich mich doppelt sportlich! Trotzdem hab ich mich nur auf meine „Anfängerstrecke“ getraut, schön flach am Fluss entlang mit dem festen Vorhaben, vom Nachbarort über den Berg mit der fiesen Steigung zurückzulaufen. Schön langsam und gleichmäßig bin ich die drei Kilometer bis in den Nachbarort gelaufen und genauso an der Abzweigung nach Hause über den Berg vorbeigelaufen. Hm, also doch gekniffen vor der Steigung, aber ich lief so schön gleichmäßig und den Berg hätte ich nie und nimmer laufend bezwungen. Also habe ich noch eine große Runde um den Nachbarort gedreht, denn mir war einfach nicht nach umdrehen. Da war nur eine kleine Steigung drinne und die konnte ich erlaufen! Mittlerweile hatte ich die 30 Minuten bei weitem überlaufen und war immer noch im Nachbarort. Yeah, ich wusste gar nicht, dass es noch so gut geht! Dann aber wirklich wieder nach Hause, also die drei Kilometer genauso langsam und gleichmäßig (und flach!) wieder am Fluss nach Hause. Beim Einlaufen in meinen Ort (58 Minuten waren bisher vergangen ohne eine einzige Pause) habe ich dann aber doch noch den Ehrgeiz herausgeholt, nun wollte ich die Stunde noch voll machen und beim direkten Weg nach Hause wäre mir das unter Umständen nicht gelungen. Also habe ich noch meine Standardrunde, die ich sonst im Ort mit meinem Sohn drehe, drangehängt und diese sogar noch in mäßig schnellerem Tempo geschafft. Wow – das waren Endorphine, als ich zu Hause war!

9,5 km
65 min

Frohes neues Jahr!

Meine Familie und ich sind gut ins Neue Jahr gekommen – die Kinder haben brav geschlafen und der Kleine heute Morgen sogar bis halb neun. Munter erholt nutzte ich die Pause zwischen Mittagsparty (wie jedes Jahr „feiern“ wir mit unseren Freunden nicht nur an Silvester, sondern auch am 1.1. – da werden heldenhaft die Reste vertilgt) und nachmittäglichem Crèpes-Essen zum Laufen. Das Aufräumen habe ich dabei großzügigerweise allen anderen überlassen.

Eigentlich wollte mein Großer auf dem Fahrrad mitkommen, aber es hat genieselt, er ist nicht ganz auf der Höhe und hat sich dann doch dagegen entschieden. Ich war nicht unglücklich darüber und hatte so die freie Wegewahl. Gelaufen bin ich dann bei kaltem Wind aber ohne Regen auf meiner absoluten Anfängerstrecke. Ziel waren diesmal 30 Minuten durchlaufen. Nach 17 Minuten und 40 Sekunden habe ich umgedreht und es tatsächlich gut, wenn auch langsam, wieder zurück geschafft. Zu Hause gab es dann ein gemütliches Beisammensitzen mit allen in der Küche und nun kuschel ich mit meinem Kleinen beim Bloggen.

5 km
35 min