Mai 2008

Dieser Monat war sehr durchwachsen. Von Urlaub bei meiner Freundin, bis Stress wegen der möglichen Promotion war alles dabei. Auch die Nierenentzündung hing mir noch nach. Insgesamt bin ich trotzdem zufrieden mit dem Monat. Allerdings mucken die Schienbeine langsam wieder etwas. Das einzige, was ich wirklich bedauere, ist dass ich mal wieder komplett allein gelaufen bin (bis auf die kurze Ausnahme mit Stefan).
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Januar: 26 Laufkilometer; ca. 2 Schwimmkilometer
Februar: 25 Laufkilometer; ca. 6,2 Schwimmkilometer
März: 20 Laufkilometer, ca. 3,6 Schwimmkilometer
April: 4 Laufkilometer, ca. 2 Schwimmkilometer
Mai: 26 Laufkilometer, ca. 6,3 Schwimmkilometer

Puh ist das schwül

Hui, das war aber anstrengend! Obwohl es doch nur 19 Grad sind, ist es so entsetzlich schwül, dass mir die Brühe nur so lief beim Laufen.
Deswegen bin ich auch nur zwei Runden gelaufen, diesmal wieder mit dem Spiderwick-Hörbuch auf den Ohren. Heute gabs auch keine netten Begegnungen und nix sonstiges.
Zu Hause meinte Mann, er müsste mal festhalten, wie rot ich selbst nach einiger Zeit noch bin.

Naja, so sieht das halt aus, wenn ich völlig erschlagen bei uns im Flur rumliege und warte, dass sich mein Kreislauf wieder stabilisiert.

Distanz: 4 km
Zeit: 26:30 min
Pace: 6:40 min/km

Auf Wiedersehen liebes Stadtbad

Gut, dass ich heute schwimmen war. Heute war nämlich der letzte Öffnungstag im Stadtbad Mitte vor der Sommerpause. Jetzt muss ich mir wohl irgendein Freibad suchen müssen.

Ich hatte ja gehofft, dass bei dem schönen Wetter alle Leute ins Freibad gehen, damit habe ich mich allerdings gründlich verschätzt. Trotzdem bin ich zweimal 1000 Meter am Stück geschwommen, beim zweiten Mal allerdings mit viel Slalom. Vor allem die Rentner, die mit großem Abstand alle nebeneinander schwimmen, sind eine ziemlich Barriere. Dafür sind sie allerdings auch so langsam unterwegs, dass ich mühelos drei Bahnen schwimme, bevor sie auch nur einmal am anderen Ende anschlagen. Sonst waren heute allerdings alle schneller als ich.

Distanz: 2000 m

Grönemeyer auf die Ohren und los!

Der Lauf heute war ein wenig zum Frust-Abbau gedacht und weil ich ein tierisches Verlangen nach körperlicher Betätigung hatte! Und um mich ein bisschen für drei statt immer nur zwei Runden zu Hause zu pushen, habe ich Grönemeyer auf den mp3-Player gezogen, schön laut gestellt und bin damit los.

Gleich das erste Lied „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist“ hat mir ein glückliches Grinsen ins Gesicht gezaubert, das auch nicht mehr weg gegangen ist. Die Musik hat mein Geschnaufe übertönt, so dass ich nur in den Pausen zwischen zwei Liedern gemerkt habe, dass Laufen bei dieser Hitze und Schwüle echt anstrengend ist.
Zu Hause hatte ich mir eine Flasche Leitungswasser bereitgestellt und immer nach 2 Kilometern eine Trink- und Wasser-über-den-Kopf-schütt-Pause gemacht.
Unterwegs sind mir insgesamt drei Läufer entgegengekommen und alle haben mich angestrahlt – und ich zurück. So als wären wir uns einig, dass wir supertoll sind, weil wir so gestört sind und bei diesem Wetter laufen! Naja, und mein roter Kopf hat wohl auch zum Schmunzeln angeregt.
Jedenfalls war es ein rattengeiler Lauf! Da stört es mich auch nicht wirklich, dass der Puls heute kaum unter 200 war.

Länge: 6 km
Zeit: 43 min
Pace: 7:13 min/km

Ganz fix

Wegen erhöhtem Stress (ich habe gar nicht damit gerechnet, habe ja noch nicht mal mein Zeugnis) kommen sämtliche Freizeitaktivitäten leider wieder zu kurz. Aber allein zur Entspannung musste ich mir schon die Zeit nehmen, um eine kurze Schwimmrunde einzulegen. Also war ich zwischen zwei Terminen fix im Schwimmbad und bin 1000 m geschwommen. Es war schön, erfrischend, etwas anstrengend und gerade richtig!

Distanz: 1000 m

Mein lieber Ehemann!

Heute waren wir mal wieder bei den Verwandten auf einem Geburtstag und haben reichlich von dem leckeren Essen genossen. Außerdem gab es urplötzlich diese Woche eine Menge Stress, weshalb mir für den Sport mal wieder die Zeit flöten ging. Das waren zwei gute Gründe, um heute Abend noch laufen zu gehen. Und weil ich den tollsten Ehemann der Welt habe, ist er mit mir in die Aue gefahren und hat gelesen, während ich gelaufen bin!

Es war sehr schön, heute in der Aue zu laufen. Ziemlich mild, bewölkt, und nicht mehr viel los. Eigentlich waren fast nur Läufer unterwegs, davon allerdings recht viele (und alle schneller unterwegs als ich).
Ein bisschen traurig bin ich, dass die Stadt es immer noch nicht geschafft hat, die Karlswiese wieder herzurichten, außerdem stinkt es da immer noch fürchterlich.
Ich habe mich heute wieder bemüht, so zu laufen, dass mein Puls möglichst unter 190 blieb. Ab etwa dem dritten Kilometer war er dann so bei 192. und blieb da auch. Ich habe mich halt entsprechend gebremst.
Nach dreiviertel meiner Strecke etwa habe ich Carsten und Mario getroffen, die offensichtlich noch einen langen Lauf Richtung Buga vorhatten. Die nette Einladung mitzulaufen habe ich dann jedoch ausgeschlagen, erstens traue ich mir weder zu, so weit noch so schnell zu laufen wie die beiden und zweitens hat ja mein Mann auf mich gewartet.
Als ich nach ungefähr 4,5 km wieder bei Stefan war, habe ich nach kurzer Rücksprache beschlossen, noch einen Kilometer dranzuhängen. Inzwischen war die Sonne rausgekommen und es war etwas wärmer geworden. Tja, dieser letzte Kilometer den Kanal bis zur Brücke und zurück hatte es in sich, mein Puls blieb an der 200er Grenze und es war anstrengender. Trotzdem war es insgesamt ein schönes Lauferlebnis!

Länge: 5,5 km
Zeit: 38 min
Pace: 6:50 min/km

Helfer beim Kasseler Marathon

Wie bereits gebloggt habe ich mich als Helfer für den Kassel Marathon angemeldet.

Nach diversen Mails und Telefonaten werde ich nun wohl als Helfer bei der Streckensicherung tätig werden. Und mit etwas Glück (und Organisation des Helfereinsatzes) hoffentlich in der Umgebung der Friedrich-Ebert-Straße! Ich bin gespannt, wie das wird, wann ich dazu aufstehen muss, wie lange das dauert (Zielschluss ist glaub ich um 14 Uhr, muss ich so lange ausharren?) und ob ich nette Leute kennen lerne!

Schwimmen am Morgen

Für heute stand schwimmen auf dem Programm und ausnahmsweise war mir einmal nach früh schwimmen. Um 9 Uhr war ich im Schwimmbad und … seit Pfingsten hat das Bad erst um 10 auf. Weil das Auebad jetzt früh aufmacht. Na ganz toll, ich habe also noch eine Stunde in der Stadt totgeschlagen.

Das Schwimmen war dann aber trotzdem schön. Mein neuer Badeanzug ist prima! Es schwimmt sich doch gleich doppelt gut mit neuen Sachen :-).
Es war allerdings ziemlich voll, denn mindestens zwei Schulklassen waren grad da. Dafür waren zwei Bahnen abgetrennt, so dass nicht mehr allzu viel Bad für uns Normalsterbliche übrig war. Das nächste Mal gehe ich wieder später, wenn zumindest keine Schüler mehr im Bad sind.

Ich bin heute nicht die ganze Zeit am Stück geschwommen, sondern immer 100m zügig mit einer kurzen Pause anschließend. Heute ist es mir auch zum ersten Mal gelungen, eine Bahn so zu kraulen, dass ich danach nicht halb tot am anderen Beckenrand angekommen bin. Mehr als drei Bahnen Kraul habe ich jedoch immer noch nicht eingestreut.

Distanz: 1700 m

Wie schön ist es an der Buga!

Das Buga-Gelände ist einfach toll zum Laufen! Nachdem ich mit Stefan knapp eine halbe Stunde unterwegs war, bin ich dann noch allein die große Runde gelaufen. Dabei war mir vor allem wichtig, dass mein Puls nicht allzu hoch geht, ich also relativ langsam laufe.

Was soll ich sagen, es war einfach ein schöner Lauf. Es waren nicht viele Leute auf den Wegen (die Wiesen waren aber noch voll) und das Wetter war herrlich und nicht mehr so drückend warm.
Beim Laufen habe ich mich immer wieder gebremst, trotzdem ist der Puls kontinuierlich gestiegen. Aber immerhin langsam.
Am tollen Lauferlebnis haben auch die riesigen Mückenschwärme nichts ändern können, die mir auf dem Wegstück direkt neben der Fulda aufgelauert haben. Da bin sogar ich eine kurze Strecke mit geschlossenem Mund gelaufen.
Überholt worden bin ich tatsächlich nur von Fahrradfahrern, denn es waren kaum Läufer unterwegs. Und wenn, dann sind sie mir entgegengekommen *g*.
Am Ende hatte ich sogar mal nicht einen bombenroten Kopf, war allerdings trotzdem ziemlich alle, denn mir steckte ja noch das Laufen mit Stefan in den Knochen.

Länge: 4,1 km
Zeit: 31 min
Pace: 7:30 min/km

Stefan läuft auch wieder

Ziemlich freiwillig hat mein Mann eingewilligt, mit mir zum Laufen an die Buga zu fahren.

Wir sind im ein-Minuten-Takt gelaufen und gegangen, das erschien mir zum (Wieder-)Einstieg für Stefan ganz sinnig. Bei guter Unterhaltung hatten wir auch schnell eine viertel Stunde hinter uns und haben dann einfach umgedreht, schließlich soll sich Stefan einfach ein bisschen bewegen. Er hat die Intervalle prima bis zum Ende durch gehalten und dann netterweise mit einem Buch auf der Wiese gewartet, bis ich auch fertig war.

Mein Puls ist in den Pausen immer wieder um etwa 20 bis 30 Schläge runter gegangen, so dass ich im Mittel einen Schnitt von 146 hatte. Mal nett niedrig zur Abwechslung.

2,7 km und 27 Minuten