Zeit genutzt

Ein verschobener Termin an der Arbeit hat dafür gesorgt, dass ich heute doch vor 18 Uhr nach Hause kam. Also konnte ich den Großen zum Musikunterricht bringen und habe diese halbe Stunde zum Laufen genutzt.

Auf flachster Strecke bei Kälte aber zum Glück ohne Wind bin ich zum ersten Mal von Felsberg nach Altenburg gelaufen. In die untergehende Sonne. Deshalb habe ich mich auch für den offiziellen Radweg entschieden, ich dachte, falls mir was passiert, kommt man hoffentlich mit dem Auto dahin… Da ich nur eine halbe Stunde hatte, bis ich den Großen wieder abholen musste, habe ich nach 15 Minuten umgedreht. Ich hab es so genau bis Altenburg geschafft. Mittlerweile war es schon ziemlich dunkel und einsam und ein bisschen unheimlig. Aber mit Herbert auf den Ohren war ich abgelenkt. Als ich aus den Bäumen auf die Felder kam, hatte ich sogar einen Mondschatten. Genau pünktlich war ich dann wieder beim Auto und genau in dem Moment war auch der Große fertig. Perfekt. Ob es jetzt an der Kälte lag, am unheimlich sein oder an der absolut flachen Strecke, jedenfalls war es ein guter Lauf mitten in der Arbeitswoche und für meine Verhältnisse auch ziemlich schnell. Ich glaube ja immer noch an einen Messfehler.

4,9 km
30 min

Mal wieder mit Herbert G.

So, letztes Wochenende waren wir zum Geburtstag des Großen spontan ein Wochenende auf einer Burg (was hat er sich gefreut) – da war nix mit Laufen.

Heute wollte keiner mit mir mit, da habe ich seit Ewigkeiten endlich mal wieder Herrn Grönemeyer zur Begleitung mitgenommen. Erst neblig, dann sonnig, das hat dazu geführt, dass Horden von Spaziergängern unterwegs waren. Trotzdem war es schön zu laufen. Die Strecke an der Eder entlang war auch endlich wieder frei, also hab ich mir den Berg für den Rückweg genommen. An den 13% Steigung bin ich dann gescheitert und auch an der nächsten krassen Steigung habe ich eine Laufpause eingelegt, aber davon abgesehen war es gut. Dummerweise bin ich gegen Ende an einem Gulli umgeknickt – aber hey, ich konnte noch nach Hause laufen, so schlimm wirds schon nicht sein. Jetzt wird gekühlt, während meine Familie noch draußen herumspringt.

5,7km
38 min

Sanft bergab

In leicht weißer Winterlandschaft, bei knapp unter Null Grad konnte ich heute nach dem vormittäglichen Fußballtunier beide Großen zum Mitkommen überreden. Also Fahrräder ins Auto, ab in den übernächsten Ort und los.
Da Jonathan mitwollte und wir keine Lust auf eine erneute Schlammschlacht hatten, ging die Runde diesmal anders herum. Und das heißt: ausschließlich geteerte Wege und eigentlich immer nur bergab.
Nice! Allerdings nicht ganz so weit.

4,4 km
28 min