Mal wieder alleine

Am Sonntag bin ich ohne eins meiner Kinder gelaufen, dafür habe ich Herrn Mey auf den Ohren mitgenommen. Und meine wärmste Mütze angezogen, die ich zum Laufen noch nie anhatte, weil ich darunter immer fürchterlich geschwitzt habe. Aber scheinbar lässt alles nach und meine Lieblingsmütze war mir beim letzten Mal einfach zu kalt (obwohl ich die schon bei viel kälteren Temperaturen zum Laufen anhatte). Na was solls, bis zum Ende war die Kombination aus Kopfhörer und Mütze gut (sah bestimmt nicht sehr intelligent aus).

Ich bin meine Standardstrecke an der Eder entlang und war doch verwundert, dass einige Spaziergänger bei dem ungemütlichen Wetter unterwegs waren. Ich empfand den Lauf als recht anstrengend, denke aber, dass Herr Mey im Gegensatz zu Herrn Grönemeyer ein winziges Bisschen schneller ist, so dass mir ein winziges Bisschen schneller die Luft wegbleibt. Der Gegenwind auf dem Rückweg an der Steigung hat dann dazu geführt, dass ich zwei kurze Gehpausen eingelegt habe. Trotzdem war es gut.

5,6 km
39 min

Schön-Wetter-Laufen

Offensichtlich bin ich zur Schönwetterläuferin geworden. Auch wenn das bei mir nichts mit der aktuellen Wetterlage zu tun hat, sondern auf das „innere“ Wetter ankommt. In den letzten paar Wochen war zu Hause und an der Arbeit Stress pur – da hatte ich einfach keinen Kopf zum Laufen. Wir wohnen immer noch in der Notwohnungen, in einer Woche findet die Tagung statt, deren Organisation maßgeblich in meinen Händen liegt und nebenbei sind da ja auch noch meine drei Jungs und als wichtigster mein Mann – für alle benötige ich Zeit.

Heute war das äußere Wetter so richtig schön schlecht, also habe ich meinen Achtjährigen überredet! Bei strömendem Regen sind wir los, er auf dem Fahrrad, ich laufend. Durch Zentimeter tiefe Pfützen und Schlamm, aber immer ohne Wind. Zum Schluss stand mir das Wasser IN den Ärmeln und meine Hände waren eisekalt, aber es hat sich ja so gut angefühlt!

Das geht vom Kopf her aber nur, wenn wie an diesem Wochenende einmal kein Termin mit keinem von uns ansteht. Was bei fünf Personen, zumindest bei uns, schon echt eine Seltenheit ist.

Jetzt werden drei Legotische gebaut!

5,7 km
40 min