Wenig laufen – viel Radfahren

Mit den neuen Rädern und dem Kinderanhänger sind wir ständig unterwegs. Deshalb bleibt mir noch weniger Zeit als sonst zum Laufen. Aber gestern war ein Reifen am Hänger platt und nach fünf Flicken ist immer noch ein neues Loch aufgetaucht, deshalb werden wir wohl einen neuen Schlauch kaufen. Das heißt aber auch, dass wir erst mal nicht (als Familie) Radfahren können.

Also blieb mir wenigstens heute Zeit zum Laufen. Musste allerdings reingequetscht werden zwischen riesen-Raclette-Essen-weil-Geburtstag-des-Nachbarkindes-bei-uns und jetzt gleich Kaffeetrinken (genauer gesagt seit sechs Minuten). Mann und Kind schlafen jedoch noch, deshalb lass ich mir noch nen Moment Zeit zum Bloggen ;-).

Hab zum Laufen mal wieder Benjamins „großen Bruder“ mitgenommen. Der musste zwar arg überredet werden, hats dann aber doch ganz gut geschafft. Endlich mal wieder ne Strecke mit Berg drin! Ist irgendwie schöner.

Strecke: 8,1 km
Zeit: 53 min

Ergebnis

Die Ergebnisse sind online. Das war generell kein schneller Lauf, die schnellste Frau hat knapp über 25 Minuten gebraucht.

Ich bin 3. meiner AK geworden. Cool! Waren allerdings auch nur fünf in meiner Altersklasse *lach*. Insgesamt schätze ich liege ich etwa in der Mitte, bin aber zu faul, das auszuzählen.

Frauenlauf 2010 – Zeit verfehlt

Für den Lauf heute gibt es viele gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte lautet: Ich habe meine Zielzeit verfehlt. Aber sowas von verfehlt. Das ist allerdings auch das einzige, was den Lauf getrübt hat.

Heute Morgen hat zu Hause alles gut geklappt. Wir haben alles eingepackt für mich und den Krümel und dann sind wir los. Anmelden ging problemlos wie immer und weil dann noch eine Stunde Zeit war bis zum Start, haben wir noch schnell die Oma geholt.

Um halb elf ging es dann los. Wir standen dicht gedrängt vor der Startlinie. wie immer gab es erst Gymnastik. Obwohl ich kaum mitgehampelt bin – war echt eng – ging mein Puls schon dabei auf 160. Naja, pulstechnisch war es eh nicht mein Tag. Dann hatten wir aber endlich freie Bahn und das Startsignal fiel: „Los!“

Dieses Jahr war die Beteiligung sehr gering, was natürlich dazu geführt hat, dass sich das Feld schnell weit auseinander gezogen hat. Aus Erfahrung klug habe ich mich nicht ganz hinten eingereiht und habe mich an andere Frauen drangehängt. Obwohl sie eher langsamer unterwegs waren, als ich normalerweise gelaufen wäre, fand ich es sehr anstrengend, auch nur diese Geschwindigkeit zu halten. Schon als wir aus dem Stadion draußen waren, war mein Puls über 190 und ist auch nicht mehr runtergegangen.

Vorbei an einer Hochzeitsgesellschaft und rein in die Aue. Kies hallo. Der Untergrund ist einfach anstrengend. Nach der Hälfte der Strecke habe ich mich dann gelöst und als es noch eineinhalb vermeintliche Kilometer bis zum Ziel waren, habe ich das Tempo angezogen. Dummerweise habe ich dann gemerkt, dass die Strecke zu den Vorjahren verändert war. Es war nämlich ein zusätzlicher Schlenker von etwa 500 Metern zu laufen. Tja, blöde Sache für mich. Mein „Endspurt“ kam damit viel zu früh und zwischendurch habe ich wirklich über abbrechen (und/oder fröhlich rumreihern) nachgedacht. Aber hey, Laufen ist Kopfsache!

Also reingebissen, Zeit war eh schon dahin und die letzten fünf Minuten habe ich die Pace von etwa 5 min/km durchgehalten.

So fertig war ich bisher bei noch keinem Einlauf. Die Uhr habe ich bei 34:50 gestoppt. Also keine Pace von unter 6.

Aber:

  • Ich habe meine Zeit bei diesem Lauf zu den Vorjahren verbessert
  • und das, obwohl die Strecke etwa 500 Meter länger als bisher war.
  • Meine Schienbeine haben nach dem Lauf kein bisschen weh getan!
  • Meine Schwiegermutter hat mir ein T-Shirt des Laufs geschenkt.
  • Ich hab mal wieder einen offiziellen Lauf mitgemacht.
  • Ich weiß jetzt, dass ich die letzten zwei Kilometer schneller angehen kann (auch wenn ich mich dabei halb tot gefühlt hab).
  • Ich weiß jetzt sicher, dass ich total flache Strecken nicht mag.

Strecke: 5,6 km
Zeit: 34:50 min
Art: Frauenlauf 2010

Offizielle Ergebnisse gibt es noch nicht, wir sind lange vor der Verkündung, die erfahrungsgemäß sehr lange dauert, gegangen.

Benjamin hat die ganze Sache auch gut gefallen, wir hatten ihm seinen Rasenmäher mitgenommen und laut meinem Mann hat er die ganze Zeit Runden gedreht und in dem roten Staub gespielt.

Sporttag

Und weil es damit noch nicht genug war, haben wir nach einem ausgiebigen Familienmittagsschlaf noch eine Fahrradtour gemacht. Schön flach an der Eder entlang nach Felsberg und dort ein Eis gegessen.

Natürlich mit einem Teil der Nachbarskinder und Benjamin im Hänger. Das waren dann noch einmal ungefähr 16 Kilometer auf dem Rad nach dem Lauf heute Morgen. Jetzt bin ich wirklich ko!

Flach und recht kurz

Solange mein Mann mitfährt, wenn ich laufe, muss ich möglichst flache Strecken wählen. Und davon haben wir hier nicht so viele. Aber lieber mache ich Kompromisse, als dass er gar nicht mitkommt.

Also sind wir heute am Fluss entlang Richtung Nachbarort gelaufen und haben irgendwann umgedreht. Ich hatte meinen neuen Laufrock an und das Teil ist einfach super! Gefällt mir wirklich gut, ist bequem und schön luftig. Und Stefan sagt, es sieht auch gut aus ;-).

Insgesamt waren wir ganz schön schnell und die letzten 500 Meter habe ich ordentlich gekeult, für ne Pace unter 6 hats trotzdem nicht gereicht.

Strecke: 5,8 km
Zeit: 35 min

Familiensport am Sonntag

Juhu, unser Kinderanhänger fürs Fahrrad ist da. Gestern bin ich Runde um Runde im Dorf gefahren mit Benjamin hinten drin! Unser Krümel steigt nur unter großem Protest wieder aus, glücklicherweise lässt sich flugs ein Rad unter den Hänger machen, so dass man ihn wie einen Kinderwagen herumschieben kann. Das haben dann die Nachbarskinder gemacht – mit Begeisterung!

Heute haben wir einen richtigen Familienausflug gemacht! Ich bin gelaufen, Stefan ist radgefahren und Benjamin hat sich die Landschaft angeschaut und war richtig glücklich im Hänger! Endlich zusammen mit meiner Familie laufen! Alle :-)!

Wir haben zum Einstieg eine kleine Runde gewählt, für Stefan war das auch erst mal genug. Meine Beine freun sich da auch drüber, zwei Läufe geschafft diese Woche, aber nicht so viele Kilometer.

Strecke: 5 km
Zeit: 34 min

Heimarbeitstag

Überraschend ergab sich ein freies Zeitfenster für mich. Mann arbeitet zu Hause, Krümel ist erst lange nach dem Mittagessen eingeschlafen, große Nudelportion zu Mittag, Bügeln ging schneller als gedacht, also hopp. Zeit genutzt.

Nachdem mir Sonntag und gestern das linke Schienbein wieder arg zu schaffen gemacht hat, habe ich mich ganz konservativ für meine kleine Runde entschieden.

Baustelle im Ort ist immer noch riesig, deshalb musste der Weg ins Feld etwas variiert werden. Dafür wurde ich auch äußerst nett von den Bauarbeitern gegrüßt :-).

Wiesenwege sind definitiv gut für meine Schienbeine, allerdings finde ich sie immer ziemlich anstrengend zu laufen. Da geht der Puls immer über 190. Na egal, bin zufrieden, war gut heute.

Und nu hör ich meine zwei beiden, also ist der Krümel wach und ich muss schnell duschen, damit mein Mann weiter arbeiten kann.

Strecke: 5,6 km
Zeit: 35 min