Noch schnell vor dem Hauskreis gelaufen

Geplant waren eigentlich zwei, gelaufen bin ich dann drei Runden zu Hause. Ich musste mich einfach noch mal bewegen, was bin ich froh, wenn die Lernerei in zwei Monaten vorbei ist.

Wieder war ich mit Musik unterwegs (immer noch Ararat – noch kenne ich die Lieder nur bis ungefähr zum 8. Titel *g*) und unterwegs ist mir beim Blick vom Weinberg über Kassel aufgegangen, dass egal, ob man glaubt, dass Jesus tatsächlich existiert hat, Gottes Sohn ist oder nicht, keiner leugnen kann, dass er bis heute Spuren auf der Welt hinterlassen hat. Irgendwie eine schöne Erkenntnis und eine gute Einstimmung auf den Hauskreis.

Länge: 5,9 km
Zeit: 43:30 min
Pace: 7:18 min/km

Zu früh gefreut

Das Schienbein tut leider doch noch weh. Heute sogar beim Schwimmen.

Trotzdem war es schön heute, denn es bedeutete Erlösung von einem unproduktiven Lerntag. Es war auch leer genug, dass ich Bahnen schwimmen konnte und immer mal eine Kraul-Bahn einlegen konnte. Dabei fällt mir das geradeaus-schwimmen nämlich noch schwer, da ist es besser, wenn es nicht so überfüllt ist.
Überhaupt habe ich das Gefühl, wenn ich ganz ganz langsam kraule, funktioniert es und ich laufe nicht mehr Gefahr, nach 4 Zügen oder so abzusaufen. Mir geht jedoch noch immer ganz schön schnell die Luft aus (wie wenn ich versuche, schneller zu laufen *g*) und ich muss nach jedem zweiten Zug Luft holen. Aber wenn ich immer schön auf den Boden gucke und nach hinten atme, funktioniert es halbwegs. Stefan meinte, weil ich so langsam kraule, sieht es so zögerlich aus, als ob ich mich nicht traue, die Arme wieder ins Wasser zu tauchen. Dabei geht es mir doch gerade darum, dass ganz langsam zu machen, damit ich wenigstens eine Bahn am Stück durchhalte.

Das „Dumme“ am Schwimmen ist, dass man selber die Bahnen zählen muss, um zu wissen, wie weit man geschwommen ist. Eine Route nachzeichnen funktioniert leider nicht. Ich weiß schließlich ziemlich genau, wo ich geschwommen bin (im Schwimmbad!), aber nicht, wie oft hin und her. Das ist beim Laufen doch wesentlich einfacher nachzuvollziehen. Deswegen weiß ich heute gar nicht, wie viele Bahnen es waren. Aber es waren glaube ich vier oder fünf Bahnen Kraul dabei!

Morgendlicher Lauf

Heute waren wir mittags zu einer Koch-Session in Wolfershausen verabredet, also blieb mir als Wahl nur heute morgen zu laufen. Und das, wo morgens laufen für mich immer so viel anstrengender ist als nachmittags oder abends. Aber ich wollte heute gerne laufen, also habe ich mich schließlich zu zwei Runden zu Hause durchgerungen.

Damit sich das morgendliche Elend etwas in Grenzen hielt, habe ich wieder Musik mitgenommen. Diesmal war mein Puls nach drei Minuten nach der ersten Steigung zum ersten Mal auf 213 und ist auch danach nicht mehr weit unter 200 gegangen (es war halt morgens). Trotzdem bin ich die Runden flott gelaufen und ich muss sagen, als Lauferlebnis war es echt toll!
Die Sonne hat geschienen, es war noch ganz leise (9.30 Uhr), keiner war unterwegs und meine Musik hat gut zu einem Sonntagmorgen gepasst. Absolut herrlich! Mit etwas Luftnot habe ich die zwei Runden in relativ gleichmäßigem, für mich schnellem Tempo durchgehalten, war danach allerdings den restlichen Tag etwas erschlagen.

Die Probleme mit den Schienbeinen klingen langsam ab, vielleicht hat das Schwimmen darauf ja positive Effekte?

Länge: 4 km
Zeit: 26:30 min
Pace: 6:40 min/km

Wochenendschwimmen

Samstags ist schwimmen praktisch, denn da ist es relativ leer im Bad. Stefan ist auch mitgekommen und hat auch einiges an Bahnen zurückgelegt.
Ich habe heute unter anderem 1000m am Stück zurückgelegt *freu* und habe dafür etwa 25 Minuten gebraucht. Ich nehme mal an, dass das ziemlich langsam ist, aber immerhin habe ich keine Pause gemacht.
Insgesamt waren es etwas mehr als 2000 m heute, aber nur eine einzige komplette Bahn Kraul. Naja, das werde ich schon noch lernen.

Musik pusht!

Laufen mit Musik geht gleich viel besser. Vor allem, weil ich mich selber nicht so viel schnaufen höre!

Bei warmen 9 Grad bin ich heute losgezockelt und habe seit langem mal wieder den mp3-Player dabei gehabt. Mit Liedern der Band Ararat (christliche Popmusik, nehm ich mal an *g*, das aktuelle Album kann man hier links oben anhören, mit dem bin ich allerdings nicht gelaufen). Die sind netterweise alle in einem sehr ähnlichen Rhythmus, der gut zu meinem Laufstil passt.
Nach der ersten Runde zu Hause hab ich ordentilch geschwitzt (zweilagig war definitiv zu warm heute) und die Rundenrichtung umgedreht. Das hat zwar nicht geholfen, aber sorum bin ich schon lange nicht mehr gelaufen.
Nach insgesamt drei Runden bin ich dann glücklich und pumpend mit einem Puls von 215 zu Hause im Flur gestrandet…

Länge: 6 km
Zeit: 42 min
Pace: 7 min/km

Es geht mir besser

Laufen trau ich mich noch nicht, schließlich will ich nicht noch einmal vor den Prüfungen krank werden und der Hals kratzt noch etwas.
Aber gar nix geht ja auch nicht, also geh ich doch einfach schwimmen!

Heute bin ich etwas früher hingegangen, da war es auch viel leerer! Ich bin immer 8 Bahnen am Stück geschwommen bis ich die 1000 m voll hatte. Dann habe ich ein paar Bahnen in abwechselnd schnellem und langsamen Tempo gemacht und zwischendrin tatsächlich 2 ganze Bahnen (nicht hintereinander) gekrault. Keine Ahnung, wie blöd das aussah, ich war jedenfalls stolz, jeweils eine ganze Bahn durchgehalten zu haben. Danach bin ich dann immer spätestens nach der Hälfte einer Bahn durcheinander gekommen, so dass ich es gelassen habe. Aber dann bin ich noch 700 m ganz langsam am Stück geschwommen – ohne Pause! So dass ich am Ende 2000 m geschafft habe. Yeah!

Wow :-)

Ich fühl mich so gut! War vorhin mit Stefan einkaufen und bin anschließend vom Kirchweg nach Hause gelaufen und dann noch die üblichen zwei Runden. Stefan hat den gesamten Einkauf und meine Jacke nach Hause getragen, der Liebe!

Die Bedingungen waren super heute, es war schon dunkel, ganz windstill und angenehme 6 Grad. Dazu war ich genau richtig dünn angezogen.
Die ganze Strecke heute war toll zu laufen, mein Puls ging nicht allzu hoch, ich hab schön in den Bauch geatmet und keine Seitenstechen bekommen, über ungefähr zwei Kilometer habe ich nicht mal einen Hauch von Schmerzen in den Schienbeinen gespürt und Energie für einen Schlussspurt mit Zielzeit 35 Minuten hatte ich auch noch. Und Gehpausen habe ich heute auch nicht gebraucht. Was will man mehr?!

Länge: 5 km
Zeit: 35 min
Pace: 7 min/km

Puls-Schnitt: 186

Anschließend gab es zu Hause diesen mega-leckeren selbstgemachten Salat:

mit heißen Croutons und Hühnchen und geraspeltem Schafskäse und Knoblauchsauce… *schon wieder Appetit bekomm*!

Das könnte zur regelmäßigen Einrichtung werden…

Das Schwimmen! Stefan und ich haben uns heute eine 100 Euro Karte fürs Stadtbad Mitte geholt. Praktischerweise wird der Betrag auf zwei Karten aufgeteilt, so dass gleich jeder seine eigene bekommen hat.

Wie letzten Dienstag auch war es sehr voll heute, da sind zwei Kurse hintereinander, für die zwei Bahnen abgetrennt werden. Und die lange Öffnungszeit sorgt wohl auch dafür, dass abends noch viele im Bad anzutreffen sind.
Aber im großen und ganzen klappt das Bahnen-schwimmen trotzdem ganz gut, nur das Abstoßen am Ende ist immer etwas schwierig, wenn grad zu viele am Rand hängen und Pause machen (oder noch schlimmer – quasseln). Da ich selber heute nach jeweils 4 Bahnen auch immer Pause gemacht hab, will ich darüber aber gar nicht meckern. Außerdem war das Schwimmen so schön, da stört das eigentlich gar nicht! Ich habe wieder nach 500 Metern eine große Pause gemacht, ein bisschen mit Stefan auf der Bank gehockt, und anschließend noch die 40 Bahnen vollendet. Und um mich ein bisschen zu steigern, habe ich noch zweimal 4 etwas schnellere Bahnen drangehängt – ach, hat das Spaß gemacht!

Schwimmen – 1200 m