Zählen ist schwer

Heute waren wir wieder Schwimmen (ist ja Donnerstag). Viel zu erzählen gibts nicht, außer dass wir uns uneinig sind, wie viele Bahnen wir geschwommen sind. Ich habe erst nach drei Bahnen mit Zählen angefangen, bin eine halbe Stunde geschwommen und dann auf 1150 Meter gekommen (plus 3 Bahnen eben). Dabei habe ich meinen Schwimmpartner dreimal überholt, also 6 Bahnen mehr geschwommen. Er ist nun aber der Meinung, er hätte nach 50 Bahnen aufgehört (als er aufgehört hat, bin ich noch 2 Bahnen geschwommen). Irgendwie passts hinten und vorne nicht richtig zusammen, ich bin jedenfalls der Meinung, dass ich heute 1150 Meter geschwommen bin!

*Schwitz* *keuch*

Und wieder hin zum Lauftreff. Heute war es etwas besser, es waren viele da und einer war so freundlich, mit mir das Schlusslicht zu bilden. Er hat mich ordentlich gezogen, so dass ich bis zur Pause wohl mit nem Durchschnittspuls von 195 gelaufen bin, aber es war auch nett, zu spüren, dass ich etwas schneller laufen kann.
Bis es allerdings zum Gruppenfeeling kommt, dauert es wohl noch etwas, denn die Gruppe läuft doch erheblich schneller als ich.

Länge: 5,1 km
Zeit: 35 min
Pace: 6:57 min/km
Puls: 189 bpm

Montagabendschwimmen

So, das ganze Wochenende nix gemacht, weil wir bei meinem Onkel waren. Eigentlich möchte ich morgen zum Lauftreff, deshalb wollte ich heute nicht schon laufen, also blieb nur schwimmen.

Nach leichtem Anschubsen durch meinen Mann hab ich mich aufgerafft und bin kurz vor Einlassschluss noch ins Bad gekommen. Dadurch wars immerhin billiger und gegen Ende auch viel leerer als sonst.
Ich bin erst mal 1000 Meter geschwommen (und hab dafür 27 Minuten gebraucht) und bin anschließend noch vier mal je eine Bahn Brust und eine Bahn Kraul geschwommen. Allerdings musste ich nach den Kraulbahnen immer ne Pause einlegen, ich hab bestimmt eine miserable Technik!

Warum ich laufe!

Ausgelöst durch den letzten Kommentar schreibe ich hier mal kurz was zu den berechtigten Fragen:
Warum laufe ich?
Was ist das Ziel?

Das Ziel ist einfach: Laufen!
Zum Warum fällt mir spontan ein: Meinem Bewegungsdrang nachgeben. Rauskommen. Das Gefühl haben, sportlich zu sein ;-).

Es ist schön, etwas regelmäßig zu machen und erfüllt mich mit Stolz, immer noch „am Ball“ zu sein. Ich werde ganz hibbelig, wenn ich mich aus irgendeinem Grund längere Zeit nicht auspowern kann und laufen geht so schön einfach – kein Termin, auf den ich warten muss, kein Ort, zu dem ich erst fahren muss, kein Partner, der Lust und Zeit haben muss. Und das Gefühl, bei vermeintlich schlechtem Wetter zu laufen, finde ich einfach unvergleichlich!

Und in zweiter Linie möchte ich vielleicht mal wieder an nem Volkslauf teilnehmen, denn manchmal kommen Vergleichsgedanken hoch. Und deshalb wäre ich natürlich auch gerne schneller. Aber als erste werde ich wohl keinen Lauf abschließen, das weiß ich und das finde ich auch gar nicht wichtig.

Oh, und in dritter Linie wäre ich tatsächlich gerne meinem Sohn ein Vorbild. Ein sportlich inaktives Elternteil reicht wohl *g*. Und ich hoffe, dass er mich in ein paar Jahren vielleicht ab und zu mal auf dem Fahrrad begleiten möchte und wir so unsere ganz eigene Mutter-Sohn-Zeit haben.

Es gibt sogar noch ein viertens: Statistik betreiben.
Ich bin einfach ein Statistikfreund, mag es, mit Zahlen zu spielen, Tabellen anzulegen, Diagramme zu erstellen und meine Statistik-Software zu füttern. Und dafür brauche ich eben Zeiten, Längen, Pulsmessung und so weiter.

Danke für die Fragen! Offensichtlich war es mal an der Zeit, das hier im Blog festzuhalten.

Lauftreff II

Alles blöd, alles Mist.

Dein Egon.

Wenn Laufen blöd ist, macht es einfach keinen Spaß. Hatte ich das schon mal? Kann mich nicht erinnern.

  • Wenn alle viel schneller sind und nur aus Nettigkeit langsam machen ist es doof.
  • Vor allem, wenn sie aus Nettigkeit 20 m vor mir langsam laufen.
  • Und irgendwann aus meinem Blickfeld verschwinden.
  • Besonders blöd ist Nasenbluten beim Laufen.
  • Und das Gefühl, dass Laufen blöd ist.
  • Zu Hause Laufen wäre besser gewesen.
  • Ich laufe eh am liebsten alleine.
  • Und der Regen hat auch beim Loslaufen aufgehört.
  • Überhaupt, Gehpausen wegen Nasenbluten sind doch einfach bescheuert.

Der einzige Grund nochmal dahin zu gehen ist, dass ich dadurch wohl schneller werde. Toll.

Bis in den Nachbarort

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr laufen, weil ich am Dienstag wieder zum Lauftreff möchte und dann nur einen Tag Pause zwischendrin habe. Aber ich hatte so schlechte Laune, dass mich mein Mann einfach rausgeschickt hat („Du strahlst doch immer so, wenn Du wieder nach Hause kommst!“). Und als brave Ehefrau mache ich doch, was mein Mann verlangt ;-).

Also habe ich das nächste Stillen abgewartet (und auf Regen gehofft), die Laufklamotten angezogen und bin losgelaufen. Eigentlich wollte ich einfach eine viertel Stunde laufen, umdrehen und fertig. Und da ich mal ohne Steigung laufen wollte, habe ich mich für eine Strecke an der Eder entlang entschieden. Der Spaß kommt beim Laufen (mein Mann kennt mich einfach zu gut) und natürlich bin ich nicht nur eine viertel Stunde gelaufen.

Ich bin bis in den nächsten Ort gelaufen und habe dort nach 30 Minuten umgedreht. Wie man sieht, kam die Sonne immer mehr raus, vom angekündigten Regen war weit und breit nix zu sehen.

Es hat wirklich gut getan, noch einmal draußen gewesen zu sein. Äh, Fotos hab ich mit dem Handy gemacht (boah, ist das Ding schlecht) und deshalb ist auch die Qualität so mies. Aber es gab hier schon so lange nix mehr zum Angucken ;-).

Zu Hause angekommen war ich dann fix und alle, allerdings habe ich in der Tag gestrahlt (wie prognostiziert!)!

Länge: 7,7 km
Zeit: 60 min

Durchschnittspace: 7:50 min/km
Durchschnittspuls hin: 167 bpm
Durschnittspuls zurück: 181 bpm

Lauftreff

Es hat alles gepasst, ich war heute beim Lauftreff im Nachbarort. Erst standen ziemlich viele Leute herum, davon waren einige aber offensichtlich schon gelaufen und sind dann heimgegangen. Im Endeffekt waren es drei Frauen und zwei Männer, die dann gegen 18 Uhr gelaufen sind. Zwei der Frauen sind früher losgelaufen, auf Nachfrage sollte ich warten, bis der Laufgruppenleiter da war.

Tja, ich sehe jung aus (die anderen beiden waren grob geschätzt 40 und 55) und deshalb laufe ich ja bestimmt schnelll… Ich musste erst mal Überzeugungsarbeit leisten, dass ich _nicht_ schnell bin und tempomäßig bestimmt zu den zwei schon Losgelaufenen passe. Also wurde ich hinter den zwei Frauen hergeschickt, die bis dahin etwa 500 m vor mir waren. Gleich zu Anfang musste ich also schnell losdüsen, so dass mein Puls gleich auf 195 war. Na super, toller Start.
Als ich sie dann endlich eingeholt hatte (glücklicherweise ging die Strecke am Anfang bergab) kamen wir gleich ins Gespräch (Geschnaufe? *g*) übers Laufen halt. Das war schön, so war die Situation nicht ganz so merkwürdig.
Die nächsten zwei Kilometer war die Strecke leicht ansteigend und die beiden anderen waren einen Tuck schneller unterwegs, als ich alleine gelaufen wäre. So empfand ich das Laufen eigentlich die ganze Zeit als anstrengend, aber ein bisschen Tempolauf schadet ja hoffentlich auch nicht. Nach 3 km holten uns dann die anderen ein, es wurde eine Pause gemacht und die beiden Gruppen trennten sich wieder. Die Schnellen liefen weiter, wir Richtung Auto.
Da wir die ganze Zeit auf einem asphaltierten Weg gelaufen waren, spürte ich inzwischen meine Schienbeine ziemlich arg und Seitenstechen kamen auch hinzu. Und das Tempo war immer noch etwas schneller als angenehm. Aber ich hab durchgehalten…

Trotzdem war es insgesamt ein nettes Erlebnis, ich wurde gleich freundlich integriert (und auf Vereinsvorteile hingewiesen) und werde wohl nächste Woche wieder hinfahren. Die zwei Frauen, mit denen ich gelaufen bin, waren ja so etwa mein Niveau, ich hoffe in ein paar Wochen halte ich das Tempo dann auch etwas lockerer.

Zu Hause bestätigte sich mein Verdacht: viel schneller, als ich bisher gelaufen bin (dieses Jahr) und das permanent mit hohem Puls:

Länge: 5,1 km
Zeit: 37 min

Durchschnittspace: 7:15 min/km
Durchschnittspuls: 193 bpm

Vor dem Frühstück

Heute war endlich mal nicht so schönes Wetter *g*. Und da wir heute nachmittag Besuch bekommen, blieb mir nur, heute Morgen zu laufen. Und duschen, laufen, duschen finde ich albern, also bin ich quasi noch vor dem Aufstehen (was für mich gleichbedeutend mit duschen und frühstücken ist) laufen gegangen. Das Wetter war mit 11°, bedeckt und anfangs leicht nieselig herrlich :o).

Ich bin die gleiche Anfangsstrecke wie immer gelaufen und am höchsten Punkt habe ich beschlossen, den selben Weg zurück zu nehmen. Ziel war, überhaupt durchzulaufen (und heimliches Ziel war unter einer Stunde zu bleiben). Da ich am Wendepunkt nach ungefähr 28 Minuten war und der Rückweg eigentlich nur bergab geht, hat das auch geklappt. Unterwegs habe ich ein Reh, zwei Hasen und ne Menge Krähen gesehen. Die Krähen habe ich sowohl hin- als auch rückzus aufgescheucht *lach*. Sonst war morgens um 9 Uhr aber noch keiner unterwegs.
Mein Puls war wieder etwas höher und ich bin sehr gespannt, ob ich Muskelkater haben werde und ob ich am Dienstag mit der Gruppe mithalten kann.

Länge: 6,8 km
Zeit: 55 min

Durchschnittpuls: 184 bpm
Durschnittspace: 8 min/km

Gemeinsam Laufen

Vielleicht gehe ich nächste Woche mal zu einem Lauftreff im Nachbarort. Ich habe den Leiter angeschrieben und nachgefragt, ob es da auch Läufer auf meinem „Niveau“ gibt. Er hat ganz freundlich zurückgeschrieben, ja, auch der Breitensport würde bedient *gg*. Nu bin ich mal gespannt, ob das was gibt.
*bisschen nervös jetzt schon bin*