Endlich wieder

So, diese Erkältung ist auch überstanden. Und an diesem vollen Sonntag habe ich tatsächlich vor dem Abendessen noch Zeit für einen Lauf gefunden. „Mach schnell, um sechs gibt es Abendessen“, sagte mein Mann. Na klar, schnell!

Es blieb also nur Zeit für eine normale Runde, aber die habe ich erstaunlich gut geschafft. Mit Herberts Unterstützung natürlich. Bin an einem riesigen Schwarm Wildgänsen (?) vorbeigekommen – wow, was war der Weg vollgek…. Hüpf, hüpf, drumherum, alles gut.

Ab Donnerstag geh ich wieder arbeiten, mal sehen, wie viel Zeit mir dann noch bleibt.

Länge: 5,6 km
Zeit: 40 min

Kleiner Krümel

Seit achteinhalb Monaten gibt es nun unseren kleinen Krümel. Er besitzt ein echt freundliches Wesen, hat aber im Gegensatz zum Großen alles etwas extremer. Mehr Höhen, aber auch mehr Tiefen. Wenn ihm was nicht passt, dann motzt er und das richtig. Achja, Schlafen ist auch nicht so sein Ding. Trotzdem ist er so ein tolles Baby, dass wir ihn lieben :-).

Nun gibt es zwei Jungs bei uns:

Zwei Wochen alt:

Hauptsache dabei sein und am liebsten bei der Mama („Mama“ sagt er schon seit Wochen, sobald ich den Raum betrete – und dann wird gebrüllt, falls ich ihn nicht auf den Arm nehme…). Viele Touren hat er im Kinderwagen mitgemacht.

Baden macht ihm großen Spaß. Seit Januar geht er zusammen mit seinem Papa zum Babyschwimmen. Hier ein Badebild aus dem November.

Und seit Weihnachten ist er auf Entdeckertour. Er krabbelt seit er sieben Monate alt ist. Am liebsten dem Großen hinterher. Oder gucken was er macht. Oder nehmen, was er hat. Oder nachmachen. Hauptsache anlachen, dann lacht der Große auch und der Kleine noch mehr und…
Die Kiste hat beiden im Januar viel Spaß bereitet:

Sich hochziehen, stehen mit Festhalten und vorsichtige Schritte um den Hocker oder den Wohnzimmertisch sind inzwischen kein Problem mehr. Es könnte ja was interessantes oben sein. Jede Schublade wird geöffnet, alles in den Mund genommen, kein Schrank ist mehr sicher.

Was den Kleinen mit einem Wort beschreibt ist Neugier. Es ist unglaublich, was er mit seinen acht Monaten alles kann, einfach nur, weil er neugierig ist. Neugierig, was der Große macht, neugierig, was Mama da auf den Tisch gelegt hat, neugierig, wie das sich wohl im Mund anfühlt, neugierig, wer in den Raum kommt, neugierig, ob ihm zurück gelächelt wird, neugierig, was oben im Regal ist. Der Junge hält uns echt auf Trab! Dafür ist er auch viel kuscheliger als der Große und was Mitnehmen und Essen angeht, noch unproblematischer.

Ich geb keinen mehr her von den beiden!

Großer Krümel

Der Große ist nach wie vor ein ruhiger Typ, natürlich kann er richtig aufdrehen und ich liebe es, mit ihm Quatsch zu machen, rumzubalgen, zu rennen, aber eben auch Geschichten vorzulesen, Fantasiegeschichten zu spielen und neues zu entdecken. Seit ein paar Monaten geht er in den Kindergarten, fährt jeden Tag mit dem Kindergartenbus hin und zurück und ich bin mächtig stolz auf ihn.

Ein paar Spotlights der vergangenen Monate:

Vor einem Jahr war er noch auf dem kleinen Rädchen unterwegs. Viele Meter und Spaziergänge hat er darauf bewältigt.

Im Sommer hat er dann aufs Laufrad gewechselt und damit machen wir jetzt auch schon einige Touren. Nun warten wir auf zwei Zentimeter Höhe, denn dann bekommt er ein Fahrrad. Ein lilanes :-).

Na klar, er hat es auch faustdick hinter den Ohren, erzählt inzwischen Blödsinn von früh bis spät und tobt, bis er nass geschwitzt ist. Hier ein Eindruck aus dem Novmeber:

Zu Weihnachten gab es (endlich!) die von der ganzen Familie heiß gewünschte Kugelbahn. Zusammen Strecken bauen involviert die ganze Familie.

Nun ist er drei Jahre alt und ein richtiger Süßer. Was ich am meisten an ihm mag? Dass er Fantasie hat, höflich ist, Manieren besitzt, Bücher liebt, körperlich fit ist und für alles zu begeistern ist, hauptsache Mama oder Papa oder noch besser beide machen mit.

Eine Stunde

Nachdem die Kälte endlich nachgelassen hat (tatsächlich hatte ich keine Lust bei den eisigen Temperaturen rauszugehen), bin ich endlich wieder laufen gewesen.

Kein Wind, kein Schnee auf den Wegen, keine Leute, keine Sonne, keine Laufpause, alles gut. Wieder einmal habe ich die ganz flache Strecke gewählt, bin bis in den Nachbarort gelaufen und dort solange um den Sportplatz, bis ich 30 Minuten voll hatte. Dann hab ich umgedreht und war tatsächlich nach einer Stunde wieder zu Hause.

Strecke: 8,3 km
Zeit: 60 min