Ganz ganz langsam

Auf krummen Wegen zu Hause ist Stefan heute mit mir spazieren gegangen. Also er ist spaziert und ich bin gejoggt. Obwohl man das bei dem Tempo ja fast nicht so nennen kann. Und schneller wollte ich auch die ganze Zeit laufen, es war ganz schön schwierig, mich Stefans Geschwindigkeit anzupassen und nicht ständig vorzulaufen. Aber ich dachte, dass das für mein Schienbein nicht so anstrengend ist. Pustekuchen.
Blöderweise war es das trotzdem und tut jetzt weh obwohl wir nicht schnell waren und auch nicht lang unterwegs.

Ignorieren?

Länge: 3,4 km
Zeit: 35 min
Pace: 10:15 min/km

Frühlingsgefühl

Ach wie schön ist das Laufen im Sonnenschein bei frühlingshaften Temperaturen von 10°!
Bin mal wieder die Heimrunde gelaufen, weil ich niemanden hatte, der mitwollte. Und wie immer, wenn ich hier alleine laufe war ich viel zu schnell unterwegs. Jetzt büße ich das schon wieder mit den alten Schmerzen im Schienbein. Also in Zukunft muss immer jemand mitkommen, der mich bremst (oder ich spreche mir einen Text auf den mp3-Player!).
Trotzdem war das Laufen schön!

Länge: 4 km
Zeit: 28 min
Pace: 7 min/km

Lauflektüre: Zweites Kapitel

Endlich habe ich mich dazu aufgerafft, das zweite Kapitel von „Besser laufen“ anzugehen (jaja, was tut man nicht alles, um sich davor zu drücken, die Examensarbeit zu schreiben!).

In diesem Kapitel ging es um die großen Rückenmuskeln. Ausgangspunkt war die Beobachtung, wenn ich flach auf dem Boden liege, dass zwischen meinem unteren Rückenbereich und dem Boden ein ziemlich großer Abstand ist, dementsprechend die Muskeln zusammengezogen sind.
Darauf aufbauend wurden einige Übungen gemacht, bis die Rückenmuskeln immer entspannter wurden. Mangels Bauchmuskeln konnte ich die Übungen zwar meistens nur halb so oft wiederholen wie angegeben, aber der Effekt ist schon bemerkenswert. Mein Rücken fühlt sich gerade richtig locker an und das Gehen anschließend war viel leichter und luftiger *g*.

Jetzt bin ich neugierig auf das nächste Kapitel, aber es sollen laut Autor wenigstens zwei Tage zwischen zwei Kapiteln liegen… wahrscheinlich dauert es dann wieder länger, bis ich mit dem nächsten weiter mache. Aber vielleicht schaffe ich es ja dafür, die Rückenübungen immer mal zu wiederholen.

Langsam

Zum ersten Mal bin ich heute alleine mit Stefan gelaufen. Er ist natürlich gefahren :-).

Wir waren im Schneckentempo unterwegs (natürlich wegen mir, nicht weil Stefan nicht schneller könnte), dafür tun mir jetzt aber auch die Beine nicht weh.

Die Karlswiese ist inzwischen völlig zugebaut, die Gerüste für die Hallen stehen schon. Ich finds schade um die Wiese und freue mich drauf, wenn die Documenta endlich vorbei ist und die Dinger wieder wegkommen.

Länge: 7 km
Zeit: 59 min
Pace: 8:28 min/km

Neue Schuhe

Im Laufladen war diese Woche Ausverkauf, weil sie umbauen wollen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und habe mir für immer noch 80 Euro diesen Schuh gekauft:

Es ist der Diadora Mythos Road, wohl schon ein älteres Modell von 2005. Angepriesen wurde er mir als nicht so stark gedämpft wie mein Asic Schuh und vor allem schön leicht. Außerdem soll er ein anderes Abrollverhalten haben und deshalb meinem Zehenproblem, hervorgerufen durch meinen starken Spreizfuß, entgegenkommen.
Auf jeden Fall freue ich mich über ein neues Paar Laufschuhe, so hab ich wieder zwei, denn mein ältestes Paar ist ja nun schon bestimmt fünf oder sechs Jahre alt.

Laufpause Ende!!

Juhu, endlich wieder laufen! Es hat so gut getan, wieder zu laufen.

Jetzt lasse ich es auch ganz vorsichtig angehen, werde nur ganz langsam steigern und immer schön langsam laufen. Und zwischendrin werde ich mich bemühen, die Übungen zur Kräftigung der Unterschenkelmuskeln regelmäßig zu absolvieren. Hauptsache, meine Schienbeine tun nicht mehr weh.
Mein Laufpause-Buch werde ich natürlich trotzdem weiterlesen, irgendwie stockt es nur grad ein bisschen.

Heute bin ich nur zu Hause gelaufen, zweimal um den Block. Ich war zu warm angezogen, aber das Wetter war toll! Sonnenschein, ich hab geschwitzt, laufen war anstrengend, Puste hatte ich auch nicht viel, und trotzdem bin ich total glücklich!

Länge: 3,9 km
Zeit: 29 min
Pace: 7:20 min/km

Laufpausen-Lektüre: Übungen des ersten Kapitels

Die erste Übung hab ich jetzt mal absolviert. Habe auf meine Hüft- und Schulterbewegung beim normalen Gehen geachtet. Allerdings war das etwas schwierig, weil ich dabei ganz normale dicke Wintersachen anhatte. Trotzdem habe ich irgendwann gemerkt, wie sich meine Hüfte bewegt. Und in welche Richtung meine Schulter schwingt. Was mir das fürs Laufen bringen soll, weiß ich zwar noch nicht, aber beim normalen Gehen bewege ich mich jetzt manchmal bewusster. Ich muss zwischendrin immer mal dran denken, und dann schmunzel ich :-).
Die zweite Übung hat irgendwas mit den Rückenmuskeln und auf dem Rücken liegen zu tun… mache ich dann auch mal bald.

Laufpause-Lektüre: Erstes Kapitel

So, das erste Kapitel habe ich jetzt gelesen, die Übung dazu aber noch nicht wirklich umgesetzt. Vielleicht habe ich ja morgen Zeit dazu. Es geht darum, dass ich beim normalen Gehen darauf achte, wie sich meine Hüfte und meine Schultern bewegen, damit ich später beim Laufen ein Gespür für meinen Körper habe.
Insgesamt hat das Buch einen interessanten Ansatz und macht in der Einleitung hochtrabende Versprechungen: Und nach einem Monat, wenn Sie gelernt haben, was es wirklich heißt, mit dem ganzen Körper zu laufen, werden andere Läufer, die da schnauben und sich abquälen müssen, Sie nur noch von hinten kennen. Sie werden ahnen, wie sich ein Vogel fühlt. Also darauf bin ich ja nun mal wirklich gespannt.