Ein bisschen

Zwei Tage rum, Oma da für den großen Krümel, kleinen Krümel gestillt – also laufen. 14 Grad und Nieselwetter, also meine Lieblingsbedingungen. Rein ins Laufröckchen, Herbert eingeplugt, Kappe auf und los.

Gleiche Strecke wie beim letzten Mal, besseres Gefühl (logisch, Bedingungen waren ja auch besser), demnach musste ich natürlich meine Grenzen weiter austesten und bin etwas weiter gelaufen.

Puls hält sich bei 190, klettern immer mal auf die 200, aber das bin ich ja gewohnt.

Fazit: Ein bisschen weiter, ein bisschen schneller, ein bisschen kühler, ein bisschen glücklich; nur kein bisschen röter – das geht nämlich kaum noch!

Strecke: 4,8 km
Zeit: 35 min

Laufen

Heute Vormittag bin ich das zum ersten Mal wieder gelaufen seit der Geburt. Krümel Nummer zwei ist jetzt 8 Wochen alt und mir gehts soweit wieder gut. Die Ärztin hat ihr ok gegeben und ich bin gleich los.

Das waren Endorphine pur! Ich habe 4 km in 32 Minuten geschafft, Geschwindigkeit ist mir wurscht, aber ich bin DURCHGELAUFEN!

Merke:

  • Beim Radfahren ist es essentiell, den Mund weitgehend geschlossen zu halten
  • Fährt man bergab auf einem Trampelpfad, so ist das Heben des Hinterns vom Sattel nicht ganz ungefährlich
  • Sind die Schuhe Wind durchlässig, so kann auch Wasser durch – anders als beim Laufen werden jedoch die Füße nicht wieder von alleine warm und trocken
  • Dicke Gräser im Zahnrad verhindern eine Fortführung der Kette
  • Geschotterte Zufahrtswege zu einer Kiesgrube sind an trockenen Tagen bei Lastergegenverkehr unangenehm
  • Wenn es weh tut, sollte man gleich draufhauen und nicht erst gucken, ob es eine Bremse ist
  • Auf Asphalt fahren geht einfacher
  • Schwitzen macht glücklich

Das waren heute 12,5 km in 40 Minuten.

Einkaufen

Wir brauchten heute Brot. Sonst nix. Aber dafür extra mit dem Auto losfahren? Tja, ich habs als Anlass genommen, das Fahrrad zu bewegen.

Krümel in den Hänger und ab in den übernächsten Ort. Dahin führt nämlich die flachste Strecke. Und das war auch gut so, denn mit gut 30 Kilo extra, die hinten am Fahrrad hängen, ist Fahren gleich noch mal so anstrengend. Aber hey, fünf Wochen nach der Geburt bin ich heute mit dem Großen im Hänger fast 18 Kilometer gefahren, ohne Absteigen am Anstieg. Zwar nur mit einem Schnitt von 15 km/h, aber was solls? Hauptsache bewegen!

Und anschließend sind wir natürlich noch unsere zwei obligatorischen Kilometer im Dorf gefahren. Krümel aufm Laufrad, ich aufm Fahrrad. Erholung pur!

Achja, was kann man gegen Nackenschmerzen beim Fahrrad machen? Mir tut ein Wirbel ganz oben an der Wirbelsäule irgendwann beim Fahrradfahren dauerweh… aber was tut zur Zeit nicht weh beim Fahrradfahren ;-)?

Bewegung!

Heute ist ein guter Tag! Mein erster Tag mit echter Bewegung seit Ewigkeiten. Nein, Laufen geht noch lange nicht, aber beim Radfahren wird der Beckenboden kaum belastet. Und da heute Oma und Uroma da sind und auf die zwei Krümel aufpassen können, haben mein Mann und ich uns auf die Räder geschwungen.

Bisher bin ich ja immer nur mit dem Großen ungefähr zwei Kilometer im Laufrad-Tempo um den Block gefahren und ich wollte mich endlich einmal richtig bewegen. Wir sind meine übliche einfache Laufstrecke gefahren, die einen kleinen Anstieg enthält, zugewachsene Wiesenwege, Schlammpfade und große Pfützen. Hey, und ich besitze ein Mountainbike. Was für mich soviel heißt wie: Jede Pfütze gehört mir und selbst wenn es nicht regnet, sollte ich ordentlich eingesaut nach Hause kommen (ob ich jemals erwachsen würde, fragte mein Mann). Er ist schön überall drum herumgefahren und sein Rad ist jetzt noch sauber. Ähm, weder ich noch mein Rad sind jetzt sauber. Die zweite Runde bin ich dann allein gefahren und dann wieder nach Hause.

Es waren insgesamt nur 8 km, aber die haben mich glücklich gemacht. Ich war auch ordentlich langsam, aber ich habe die ganze Zeit getreten, selbst bergab (mit zeitgleichem Bremsen, denn schneller als 25 km/h bergab einen Trampelpfad runter traue ich mich nicht). Achja, der Puls geht lange nicht so hoch wie beim Laufen, über 191 bin ich nicht rausgekommen (habs aber auch nicht probiert und nicht ausgereizt). Aber das ist für mich beim Laufen ja gerade einmal Durchschnitt. Egal, irgendwas wirds schon bringen!

Regelmäßig im Sattel!

Vermelde stolz:
Seit letztem Freitag waren wir außer Montag jeden Tag Fahrrad / Laufrad fahren, zweimal sogar einen Berg (Hügelchen) hoch zum Opa. Für mich weniger, aber für meinen Krümel ist das wirklich eine Leistung und er fällt jeden Abend total ko ins Bett. Was uns wiederum freut.

Langsam könnte ich anfangen, Kondition aufm Rad aufzubauen. Laufen darf ich noch etwas länger nicht (tut auch noch wirklich weh im Beckenboden…). Hoffentlich ergibt sich bald ein Zeitfenster für mich zum alleine-Radfahren.