Schlammschlacht

Am Sonntag haben mein Großer und ich ein Abenteuer ausprobiert. Mein Mann war so lieb, uns mit dem Auto zwei Orte weit weg zu bringen und dann sind wir von da nach Hause gelaufen bzw. gefahren.
Der erste Abschnitt war mit ein paar Höhenmetern versehen, aber davon abgesehen nicht weiter erwähnenswert. Dann ging es ein Stück durch den Wald, das war auch noch ganz ok. Aber dann! Für den restlichen Weg hatte ich Wiesenwege ausgewählt (die Alternative wäre die Landstraße gewesen). Zuerst mussten wir einen umgestürzten Baum überklettern. Das ging noch ganz gut, vor allem weil der Weg größtenteils geschottert war. Danach ging es dann los. Zentimeterhoch stand das Wasser auf den Wegen. Laufen war ziemlich anstrengend, weil ich ständig weggerutscht bin. Der Große hat sich auf dem Fahrrad tapfer durchgekämpft. Als es aber minimal bergauf ging, war er verloren. Seine Räder haben nur noch durchgedreht, an Fahren war nicht mehr zu denken. Dementsprechend blieb nur schieben und ich bin nebenher gegangen. Auf der Höhe wurde der Weg wieder besser, so dass wir ein Stückchen wieder schneller voran kamen. Und dann packte uns noch einmal das Abenteuer und wir wählten den Weg bergab, der quasi direkt zu Hause endet. Der ist allerdings schon im Sommer eine Katastrophe. Schmal, mit vielen Unebenheiten, komplett Wiese und ziemlich steil. Im Winter ist das der örtliche Schlittenhang. Aber es lagen ja nur noch matschige Schneereste hier und da. Und wir waren ja eh schon völlig eingesaut. Einigermaßen vorsichtig und mit viel Gekicher haben wir uns an den Abstieg gemacht. Sprechen wir von einer kontrollierten Rutschpartie, denn mit Laufen oder Fahrradfahren hatte das nicht viel zu tun. Dafür umso mehr mit Spaß haben und Mutter-Sohn-Bindung kräftigen.
Dass wir so direkt zu Hause angekommen sind, war spitze. Und dass es genau in dem Moment, in dem wir das Fahrrad in die Garage geschoben haben zu hageln anfing, hat auch gepasst.
Das war jedenfalls ein erinnerungswürdiger Lauf!

5,6 km
41 min

Besser als nix

Gestern bin ich mal mit meinem Mittleren gelaufen, er auf dem Fahrrad. Das war mal eine Abwechslung, auch wenn er lange nicht den Durchhaltewillen hat wie sein großer Bruder im gleichen Alter. Der Weg an der Eder war immer noch gesperrt und der Ästeberg lag auch immer noch. Gut so, denn eigentlich wollte ich über den Berg zurück und das hätte mein Junge nie durchgehalten. So haben wir einfach umgedreht und sind gemütlich wieder zurück. Noch etwas kürzer als letzte Woche.

4,4 km
32 min

Noch einmal „Familien-Raus“

Selbe Formation wie beim letzten Mal. Gleiches bescheidenes Wetter.
Diesmal wollten Benjamin und ich jedoch in den Nachbarort und gegebenenfalls über den Berg zurück. Das Hochwasserschild hat uns nicht abhalten können, der riesige Berg Äste mitten auf dem Weg jedoch schon. Ich hätte sicher drüber klettern können, aber das Fahrrad hinüber zu wuchten, war uns zu mühselig. Also haben wir wieder umgedreht und sind schon wieder um die Felder gelaufen.

5 km
34 min

Bei nieseligstem Windwetter

Nachdem wir bedingt durch den Rückzug viel zu viel Zeit im Haus verbracht haben war für die ganze Familie die Zeit gekommen, einen großen Spaziergang zu machen. Das Wetter war dafür auch egal, allerdings wählten wir aufgrund des Sturms lieber einen Weg ohne Bäume. Matschhosen und Gummistiefel für die Kinder und raus ums Feld. Der Große hat mich auf dem Fahrrad begleitet, die zwei Kleinen sind mit meinem Mann spazieren gegangen/gerannt.

Grau, Nieselregen, aktzeptabler Wind – so mag ich es zum Laufen. Nach zwei Runden ums Feld wollte der Große Heim, weil ihm kalt war (er hatte die Hose unter der Matschhose ausgezogen…). Auf eine kurze Runde konnten wir uns noch einigen. Zu Hause waren wir alle ziemlich nass, der Kleine hatte das Wasser sogar in den Gummistiefeln stehen, dafür war die Laune hervorragend!

4,4 km
31 min

Frohes Neues!

Im Winter, mit Arbeit, Promotion, drei Kindern, Haushalt und Sanierungsarbeiten blieb mir in den vergangenen Wochen weder Zeit noch Energie zum Laufen.
Immerhin haben wir es zwei Tage vor Weihnachten geschafft, in unser Haus zurück zu ziehen. Bis Silvester haben wir (von gelegentlichen Feiern abgesehen) nur ausgepackt und Schränke aufgebaut, so dass es jetzt zum ersten Mal richtig schön und wohnlich ist. Kleine Restarbeiten der Sanierung sind allerdings immer noch offen.

Für die nächsten Monate wage ich lauftechnisch keine gute Prognose, hoffe jedoch auf gelegentliche Zeitfenster, wenn es abends nicht mehr so früh dunkel wird.

Auf ein gutes neues Jahr!