Besser als nix

Immerhin habe ich es diese Woche dann einmal geschafft zu laufen. Heute meine ein-bisschen-Berg-ist-auch-dabei-Strecke. War langsam, aber ok. Kein Baby dabei, sonst auch niemand.

Und jetzt muss ich meinem Krabbelbaby klar machen, dass ich gerne ins Bett möchte. Und er folglich auch schlafen muss. Hilfe!

Strecke: 4,6 km
Zeit: 33 min

Familienbewegung

Der Husten verlässt mich wohl nicht. Meinen Jüngsten auch nicht. Aber sonst fühle ich mich wieder gut und so sind wir gestern alle raus.

Mein Mann hat das Fahrrad genommen, der große Krümel ist Laufrad gefahren, ich bin gelaufen und der Kleine saß wie beim letzten Mal im Babyjogger. War ein schöner Familienausflug, auch wenn der Große nach dem ersten Kilometer keine Lust mehr hatte und lieber mit dem Papa Steine in eine Pfütze geschmissen hat und nem Traktor zugeschaut hat.

Babyschieben beim Laufen ist immer noch anstrengend. Selbst auf ebener Strecke.

Strecke: 4,6 km
Zeit: 35 min

Mit Baby

Nachdem mein Hirn am Nachmittag nur noch blaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah produziert hat, war konzentriertes Arbeiten an der Promotion nicht mehr möglich. Es war aber auch noch ein bisschen Zeit, bis ich den Großen holen musste, also hab ich die Zeit zum Laufen genutzt. Und weil mein Mann auch noch krank ist, hab ich zum ersten Mal den Fahrradanhänger zum Babyjogger umgebaut und als solchen genutzt. Inzwischen ist der Babyrücken kräftig genug, um das für eine halbe Stunde auszuhalten.

Der kleine Krümel saß ganz zufrieden dadrin, Schnulli drin und gut. Und ich war ganz erstaunt, dass sich das Gefährt so schön leicht schieben lässt. Und sah mich schon riesige Strecken mit beiden Kindern drin laufen.

Eines besseren belehrt wurde ich nach dem ersten Kilometer. Inzwischen taten mir die Arme das erste bisschen weh. Lauft ihr mal, ohne die Arme zu benutzen! Dazu kam noch die minimalste Steigung, die als solche bezeichnet werden kann. Normalerweise fällt mir nicht mal auf, dass es da „hoch“ geht. Tja, nun schon. Als es wieder grade verlief (eigentlich ist es ja die ganze Zeit flach), bin ich dazu übergegangen, den Wagen immer ein bisschen von mir wegzuschubsen, um wenigstens etwas Armentlastung zwischendrin zu bekommen. Besser!

Und dann war auch noch der weitere Weg wegen Hochwasser gesperrt. Ein Stück bin ich trotzdem noch gelaufen, denn ich kenne ja die Stellen, an denen es kritisch wird. Und weit vorher hatte ich meine zwei gewünschten Kilometer erreicht und habe ungefährlich wieder umgedreht.

Mit dem Wagen kann man auf einmal auch gar nicht mehr den Pfützen und matschigen Stellen ausweichen. Wasser macht mir ja nix aus, aber rutschig ist schon unangenehm. Aber ich hatte ja was zum Festhalten. Was war ich froh, als ich vom sehr gut befestigten Schotterfeldweg wieder auf Teer war. Die letzten Meter bis zu Hause hab ich dann auch noch irgendwie geschafft und bin dann total ko zu Hause auf dem Hof angekommen.

Voilá!

Und der Kleine hat die ganze Zeit gemütlich geschlafen. Ihm hats wohl gefallen! Das mach ich bestimmt nochmal.

Achja, Muskelkater wie seit ewigen Zeiten nicht mehr auf vier Kilometern!

Strecke: 4 km
Zeit: 30 min

Erstes Bisschen dieses Jahr

Ein wirklicher Lauf war das gerade nicht. Aber ich habe auch nicht wirklich mit milden 10 Grad gerechnet und war zu warm angezogen. Und hab viel zu wenig geschlafen. Langsam könnte der Husten von Krümel Nummer zwei mal nachlassen. Wenigstens nachts.

So bin ich nur zwei Kilometer um ein Feld gelaufen, hab ein bisschen mit dem Tempo gespielt und bin jetzt verschwitzter, kaputter und mit höherem Puls betroffen als am Freitag nach dem längeren Lauf.

Aber was solls? Ich freue mich, dass es gleich heute geklappt hat und starte somit laufend in 2012.

Ich wünsche allen ein Frohes Neues Jahr!